Kategorie: Allgemein

  • Kalorien verbrennen ohne Bewegung – Mit diesen 11 Tipps geht’s

    Keine Lust auf strenge Diäten oder einen strikten Trainingsplan? Mit Fitnessstudios wirst du einfach nicht warm und Kalorientabellen oder teure Diät-Shakes bereiten dir Kopfschmerzen? Kein Grund, auf deine Traumfigur zu verzichten.

    Denn auch Diät-Muffel oder Couch-Potatoes können durch kleine Veränderungen im Alltag bereits große Erfolge erzielen. Die Pfunde purzeln, die Motivation steigt und das ohne die üblichen Abstriche, die du von den meisten Diäten bereits kennst.

    Wie genau das funktionieren soll, das wird den Faulen unter euch, die noch an ihrem Strandkörper arbeiten, an dieser Stelle ganz genau erklärt.

    Diese 11 Tipps bewirken kleine Wunder:

    Kaffeetasse trinken

    1. Trinkst du gerne Kaffee?

    Neben dem aromatischen Geschmack hat das beliebte Heißgetränk noch einen anderen Vorteil zu bieten, über den sich viele gar nicht bewusst sind. Kaffee verbrennt nämlich Kalorien und das über ganze 3 Stunden.

    Die ein oder andere Tasse lohnt sich also auf der Arbeit, um ganz nebenbei auch noch an der schlanken Linie zu „arbeiten“. Die Rede ist hier aber natürlich nicht von süßen Milchkaffeespezialitäten. Die lassen die Zahlen auf der Waage eher ansteigen. Genieße deinen Kaffee ganz pur, am besten Schwarz und natürlich ohne den Dickmacker Zucker.

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    Solltest du mit dem bitteren Geschmack nichts anfangen können, kannst du ebenso auf ungesüßte Teesorten umsteigen. Mit denen erzielst du einen identischen Effekt.

    scharfes essen chili

    2. Scharfes Essen

    Auch scharfes Essen lohnt sich, da die Gewürze den Stoffwechsel anregen. Dessen Funktion erhöht sich um bis zu 23 Prozent, was mit einem erhöhten Kalorienverbrauch einhergeht. Sicherlich eine gute Nachricht für jeden, der auf scharfe indische oder chinesische Köstlichkeiten nicht verzichten kann.

    weniger alkohol trinken

    3. Alkoholkonsum einschränken

    Dazu dann am besten ein kühles Bier zum Nachspülen. Grundsätzlich kein Problem, allerdings solltest du dir das zweite Glas ersparen. Andernfalls wird die Fettverbrennung wieder reduziert und die Polster am Bauch beginnen zu wachsen. Genießen ist also erlaubt, aber in Maßen.

    kaugummi kauen

    4. Kaugummi kauen

    Willst du dir hingegen die ein oder andere kleine Mahlzeit oder den kalorienreichen Snacks für zwischendurch ersparen, dann halte deine zuckerfreien Kaugummis immer griffbereit. Klingt seltsam, aber Menschen, die regelmäßig Kaugummi kauen, essen im Schnitt bis zu 10 Prozent weniger am Tag.

    5. Paleo für Anfänger

    Vielleicht hast du ja bereits von Paleo oder auch der Steinzeitdiät gehört.

    Eine Ernährungsform, die Kohlenhydrate und vorgefertigte ungesunde Lebensmittel komplett vom Speiseplan streicht. Hier dreht sich alles um Proteine und Gemüse, die für eine gesunde und körperbewusste Ernährung stehen.

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    6. Low Carb – weniger Extrem

    Wenn dir der Wechsel zum Paleo-Lifestyle etwas zu radikal erscheint und du dich lieber langsam mit dieser Diät vertraut machen willst, kannst du auch die Light-Variante probieren.

    Verzichte an zwei Tagen pro Woche auf Kohlenhydrate und ernähre dich ausschließlich von Gemüse, Fleisch, Eiern oder Beerenfrüchten. Damit erzielst du zum Teil sogar noch bessere Diät-Ergebnisse als so mancher, der die Ernährung komplett auf Paleo umgestellt hat.

    mehr bewegung

    7. Sorge für mehr Bewegung und weniger Stress im Alltag

    Wer hätte gedacht, dass permanent gestresste angespannte Frauen deutlich weniger Kalorien verbrennen? Tatsächlich ist das aber wirklich der Fall, der Frau mit kühlem Kopf ganze 100 Kalorien am Tag zusätzlich einsparen kann. Wenn du durch Stress im Job oder innerhalb der Familie einfach keine Ruhe findest, könnten dir Yoga oder auch Meditationsstunden weiterhelfen.

    dynamisches sitzen gymnastikball

    8. Dynamisches Sitzen mit dem Gymnastikball

    Vielleicht wirkt sich auch ein Gymnastikball am Arbeitsplatz positiv auf deine Stimmung aus. Den kannst du ganz einfach mit deinem Bürostuhl ersetzen und schaffst dir dadurch weitere 260 Kalorien am Tag von der Hüfte.

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    Durch den Ball bewegst du dich und deine Füße auch im Sitzen, wodurch du selbst am Schreibtisch an deine Fitness arbeiten kannst.

    9. Arbeiten im Stehen

    Grundsätzlich ist Bewegung auch bei einem reinen Schreibtischjob sehr wichtig. Erst recht, wenn du Pfunde verlieren willst. Bricht mit den Traditionen und arbeitet beispielsweise für eine bestimmte Zeit im Stehen oder sogar dafür, dass deine Beine und Füße in Bewegung bleiben. Das ist nicht nur gut für deine Fitness, sondern schont auch deinen Rücken.

    10. Kühle Raumptemperaturen erhöhen die Kalorienverbrennung

    Am besten drehst du nebenbei dann auch noch die Heizung ein paar Grad runter. Empfohlene Raumtemperaturen sind hier ca. 17 bis 18 Grad. Denn nicht mollige Temperaturen jenseits der 20 sondern eine kühle Raumtemperatur bringt die Fettpolster zusätzlich zum Schmelzen.

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    11. Sport hilft und muss nicht anstrengend sein – 10 Minuten reichen

    Um etwas Training kommst du auch als selbst ernannter Sportmuffel nicht herum. Besiege den inneren Schweinehund und sorge mindestens für 10 Minuten am Tag für zusätzliche Bewegung. Laufen oder Joggen an der frischen Luft kurbelt den Stoffwechsel an und hilft dir dabei, dein Figurziel noch schneller zu erreichen.

    Allerdings musst du nicht jeden Tag ins Fitnessstudio pilgern. Mit 1-2 intensiven Trainingseinheiten pro Woche erzielst du einen ähnlichen Effekt wie mit täglichem kurzen Training. Ob du das dann an Fitnessgeräten im Studio oder mit einem individuellen Workout-Plan für zu Hause durchführst, bleibt dir überlassen.

    Wie du siehst, können bereits kleine Veränderungen den großen Durchbruch bringen. Für dein Traumgewicht must du also nicht hungern oder dich einem exzessiven Sportprogramm unterwerfen. So erzielst du langsam Schritt für Schritt erste Ergebnisse, die dich motivieren und dir vielleicht sogar einen Anreiz geben, mehr an deiner Fitness und Ernährung zu arbeiten.

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  • 10 Missverständnisse gegenüber der Paleo Diät

    Wer sich mit der Paleo-Diät auseinandersetzt oder sich sogar dazu entscheidet seinen Ernährungsplan danach umzustellen, der wird schnell feststellen, dass es viele Reaktionen rund um das Thema gibt. Und nicht alle sind positiv. Wie immer, jeder hat etwas Wichtiges zu sagen, und leider die wenigstens haben sich vorher informiert. So kommt es, dass sich viele Gerüchte und Falschaussagen rund um die Paleo-Welt angesammelt haben. Um mit diesen aufzuräumen, hier die Top 10 der wildesten Gerüchte und was wirklich dahinter steckt.

    1. Die Paleo-Diät ist doch eh wieder nur so ne Modeerscheinung!

    Weit gefehlt! Die gesamte Grundidee der Ernährung disqualifiziert diese Aussage mit einem Satz. Wir ernähren uns, wie es unsere Vorfahren vor 200.000 Jahren getan haben. Von Modeerscheinung ist da wohl eher nicht zu sprechen.

    Da ist die 10.000 Jahre alte Landwirtschaft schon eher in der Moderne anzusiedeln, und von der distanziert sich Paleo ganz eindeutig.

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    Zusätzlich darf man hier nicht vergessen, dass es sich nicht hauptsächlich um einen Plan zum Abnehmen handelt, sondern um einen gesunden Lebensstil. Und auch der ist keine Erfindung der Neuzeit.

    2. Historische Nachahmung der Steinzeitmenschen

    Von einer „Fantasiewelt“ wird unter den Kritikern gesprochen. Von starren Sichtweisen der Paleo-Anhänger und von ignoranten Ideen, welche die moderne Lebensweise verpönen. Es geht hier nicht darum, wie die Steinzeitmenschen zu leben, wollte man dies tun, wäre ein Umzug in eine Höhle wohl ein erster Schritt und nicht die Umstellung des Essensplans.

    Die Idee einer alternativen Ernährung scheint viele so zu verstören, dass sie mit allen Mitteln versuchen deren Anhänger in ein schlechtes Licht zu stellen. Ähnliches ist bereits den Vegetariern, den Veganer und auch den Atkins-Essern passiert und es passiert ihnen noch heute. Das Ziel von Paleo ist, dass man sich besser im eigenen Körper fühlt und dass man einen gesunden Lebensstil pflegt.

    3. Paleo heißt: Fleisch, Fleisch und noch ein bisschen Fleisch

    Woher diese Idee kommt, ist offensichtlich. Es ist einfach dem Bild des Hollywood-Höhlenmenschen Glauben zu schenken, der seine Frauen mit der Keule gefunden hat und sein Fleisch direkt vom lebenden Tier reißt! Aber, dass es sich hier um eine sehr ausgewogene Nahrungspalette handelt, die eine Vielzahl an Pflanzen, Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst beinhaltet, das ist den meisten nicht bekannt.

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    4. Avocado? Mehr Paleo geht ja quasi nicht!

    Auch wenn Avocados zu einer ausgewogenen Paleo-Diät dazugehören, so darf man nicht vergessen, dass Paleo keine strickte No-Kohlenhydrate Ernährung ist. Die Paleo-Anhänger, die einen aktiven Lebensstil pflegen (was die meisten tun), brauchen auch Nahrung, die ihren Kohlenhydrate liefert, da ansonsten die Energiezufuhr schlichtweg zu gering wäre.

    Also auf ein Neues: Gesund und aktiv leben ist hier das Ziel. Und wenn man sich im Griff hat, dann ist eine Backkartoffel oder eine Kürbissuppe ein guter Bestandteil eines jeden Paleo-Plans.

    5. Paleo ist nicht nachhaltig!

    Studien beweisen, dass eine nachhaltige Lebensmittelindustrie nicht innerhalb von einem System aufgebaut werden kann, das sich auch Landwirtschaft stützt. Und das ist ganz eindeutig das Konzept der modernen Ernährung. Aber Nahrung, die ihre Wurzeln in freier Wildbahn hat und aus der Natur kommt, nicht von künstlich angelegten Plantagen ist nachhaltig.

    Davon zu sprechen, dass Paleo nicht nachhaltig ist, ist also ganz klar eine Aussage der Unwissenden.

    6. Paleo ist unpraktisch und nur schwer im Alltag umzusetzen

    Natürlich ist eine vollwertige Mahlzeit, mit frischen Zutaten nicht so fix zubereitet wie ein Mikrowellengericht, aber das ist mal ganz unabhängig davon, ob es Paleo ist oder nicht. Ob die Kartoffeln geschält werden müssen oder ob das Gemüse geputzt werden muss, der Aufwand bleibt der gleiche.

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    Einkaufen ist zu Beginn der Umstellung mit Sicherheit eine kleine Herausforderung, aber hat man erst mal den passenden Supermarkt, Markthändler oder Bauern gefunden, ist alles wie vorher.

    7. Paleo ist teuer!

    Ja, hochwertige Nahrung kostet mehr als Junkfood. Aber man darf positiv überrascht sein, wenn man feststellt, wie viel Geld man für Softdrinks, Chips und das schnelle Mittagessen an der Dönerbude ausgegeben hat. Auch Produkte wie Käse und Milch hinterlassen ein ordentliches Loch in der Kasse. Das hier gesparte Geld kann man also gut in etwas teureres Bio-Fleisch oder frischen Fisch investieren. Außerdem geht eine gesunde Ernährung mit weniger Arztkosten einher.

    8. Paleo ist eine bloße Verschwendung von Zeit und Energie!

    Hier spricht der Kritiker in seiner verzweifelten Form. Es wird den Paleo-Anhängern vorgeworfen, dass sie sich zu viel damit beschäftigen was sie essen und so die wichtigen Dinge des Lebens versäumen. Viele glauben, dass Paleo bedeutet, dass man sich den ganzen Tag nur damit beschäftigt, was man als Nächstes isst.

    Betrachtet man sich die übergewichtige Hauptpopulation der großen Industrienationen, fragt man sich allerdings, womit diese Damen und Herren wohl den Hauptteil ihrer Zeit verbringen. Fakt ist, Paleo nimmt nicht mehr Zeit in Anspruch als jede andere Art der Ernährung.

    9. Gluten-Intoleranz und ähnliche Krankheitsbilder sind nichts als Unfug!

    Es gibt mehr als genug Studien, Bücher und Berichte von angesehenen Ärzten und Instituten, die sich mit dem Thema der Lebensmittelunverträglichkeiten auseinandersetzen. Immer wieder werden dabei Weizen, Hülsenfrüchte und auch Milchprodukte als Problemnahrung genannt.

    Und wer der Fachliteratur nicht glaubt, der sollte sich mit den Patienten unterhalten, die jahrelang unter Darmbeschwerden gelitten haben und nun endlich wieder ein schmerzfreies Leben genießen können.

    10. Paleo ist schlecht für Frauen

    Der Hormonhaushalt einer Frau ist wesentlich komplexer als der eines Mannes. Dies macht es in Studien nicht einfacher klare Richtlinien zu erkennen und Aussagen zu treffen, die universal gelten. Es scheint so, dass unter Umständen, eine zu geringe Zufuhr von Kohlenhydraten den hormonellen Haushalt einer Frau aus der Balance bringen kann. Daher ist es für Frauen umso wichtiger, eine ausgewogene Ernährung zu haben.

  • 3 wissenschaftlich-bewiesene Schritte zum dauerhaften & schnellen Abnehmen

    Diäten sind im Leben vieler Menschen ein ständiger (und meist lästiger) Begleiter.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob ein lebensgefährliches Übergewicht abgespeckt werden muss oder Du einige Kilos abnehmen willst, die zur Bikinifigur führen. In jedem Fall ist eine Ernährungsumstellung, für die meisten Leute, ein oftmals schwerer bis aussichtsloser Schritt.

    Besonders, wenn Du das Gewicht möglichst schnell abnehmen willst, ist das unangenehme Hungergefühl ständig an deiner Seite.

    Das ständige Hungergefühl ist der häufigste Grund für das Scheitern der Diät. Meist wird diese ohne wirkliche Ergebnisse abgebrochen.

    Der Frust steigt. Das sorgt für schlechte Laune, obwohl es viel einfacher aussehen kann, wenn Du weißt wie Du einfach abnehmen kannst.

    Die Low-Carb Diät ist beispielsweise eine Ernährungsweise, mit der Du das Abnehmen in einfach umsetzbaren Schritten erreichen kannst.

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    Der Kern von Low-Carb (und Paleo) wird durch folgende Punkte symbolisiert, deren Erfolgsgarantie zusätzlich wissenschaftlich erwiesen ist:

    • Das Hungergefühl wird dauerhaft reduziert
    • Die Gewichtsabnahme erfolgt, ohne dafür hungern zu müssen
    • Der Stoffwechsel wird angekurbelt

    Und wie genau soll einem dieser Gewichtsverlust ohne Hungergefühl gelingen?

    Verzichte auf stärkehaltige Lebensmittel und Zucker – Warum Low-Carb zum Erfolg führt

    low carb erfolg

    Der Begriff Low-Carb ist mittlerweile – passend zum Thema Diät – in aller Munde.

    Diese „Diätform“ (eher Ernährungsform) ist sozusagen das komplette Gegenteil zu Diäten, bei denen Du auf Fette in Lebensmitteln verzichten musst.

    Diese uneffektive Ernährungsumstellung nennt sich Low-Fat (also „Wenig-Fett“) und ist oftmals verbunden mit einem ständigen Hungergefühl und lästigem Kalorienzählen. Gründe, warum viele die Low-Fat Variante nur über einen bestimmten Zeitraum durchhalten können.

    Außerdem tritt der Gewichtsverlust beim gezielten Verzicht auf Zucker und Stärke wesentlich schneller ein, als bei einer fettreduzierten Diät.

    Aber woran liegt das eigentlich?

    Zucker und Stärke sind jene Stoffe, die im Körper den Insulinspiegel ansteigen lassen. Verzichtet man auf stärkehaltige oder zuckerhaltige Lebensmittel reduziert man somit also die Insulinausschüttung. Dadurch verbrennt der Körper keine Kohlenhydrate, sondern Fette. Diese treten aus den Fettzellen aus und können vom Körper sozusagen beseitigt werden.

    Weiterhin wird durch den gesenkten Insulinspiegel die Nierentätigkeit angeregt, die zusätzliches Natrium und Wasser ausscheidet. Ein Effekt, der dafür sorgt, dass der Körper weiter an Wassergewicht verliert und das unangenehm „aufgequollene“ Gefühl – von vielen Diäten bekannt – vermieden wird.

    Durch diese drastisch erhöhte Fettverbrennung und Wasserausscheidung wird der bereits erwähnte Gewichtsverlust erreicht. Nicht selten verliert jeder, der dieses Low-Carb Prinzip verfolgt, bis zu 5 Kilo innerhalb der ersten Woche. Deutlich mehr als im direkten Vergleich zu einer fettreduzierten Diät.

    Der erste essenzielle Schritt in Richtung Diät-Erfolg ist also der Verzicht auf Stärke und Zucker. Dadurch wird die körpereigene Fettverbrennung von ganz allein gestartet und der sichtbare Erfolg auf der Waage stellt sich ebenso schnell ein. Das motiviert und macht Lust auf mehr.

    Abnehmen ohne Hungern – Proteine, Fette und Gemüse kombinieren

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    Wenn Du vornehmlich auf Kohlenhydrate verzichten sollst, fragst Du dich vielleicht, welche Lebensmittel für diesen Diät-Plan überhaupt geeignet sind?

    Und wieviel darf ich täglich essen?

    Das Besondere an einer Diät, die nicht die Fette, sondern die Kohlenhydrate reduziert, ist das ausbleibende Hungergefühl. Es dürfen also reichlich Mahlzeiten am Tag genossen werden, die sich aus gesunden Lebensmitteln zusammensetzen und zugleich für eine optimale Sättigung sorgen.

    Zwei bis drei Mahlzeiten am Tag sind absolute Pflicht. Wer am Abend immer noch ein Hungergefühl verspürt, kann alternativ sogar noch eine weitere vierte Mahlzeit hinzufügen. Es kommt also letztendlich nicht darauf an, wieviel gegessen wird. Entscheidend ist, um welche Lebensmittel es sich dabei handelt.

    Jede der Mahlzeiten muss sich aus Proteinen, Fetten und frischem Gemüse zusammensetzen. Dadurch wird die Kohlenhydrataufnahme gesenkt und der Körper zugleich mit wertvollen Nährstoffen versorgt.

    Als Proteinquelle dienen Fleischsorten, Fischsorten und natürlich Eier. Das Protein ist zugleich der Schlüssel, um die gefürchteten Heißhungerattacken zu verhindern, und nimmt daher in jeder Diät eine wichtige Rolle ein. Das liegt daran, dass es sättigt und zugleich dem Stoffwechsel und der Kalorienverbrennung auf die Sprünge hilft.

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    Gemüse wie beispielsweise Brokkoli, Salat, Gurke oder Sellerie erfüllen einen ähnlichen Zweck. Diese kleinen grünen Wunder können nahezu grenzenlos genossen werden, da sie kalorienarm sind und ebenfalls über einen eher geringen Anteil an Kohlenhydraten verfügen.

    Wichtig ist es allerdings, Gemüse und Proteine mit Fettsäuren zu kombinieren. Innerhalb einer Low-Carb Diät auf Fette zu verzichten, wäre ein grober Fehler. Fette wirken sich nicht zwangsläufig negativ auf die Diät aus – ganz im Gegenteil.

    Durch die zusätzliche Fettaufnahme verhinderst Du das bekannte schlappe Gefühl, das sich während vieler Diäten gerne einstellst. Du bleibst motiviert und fühlst dich weiterhin gestärkt, auch wenn du deine Ernährung komplett umgestellt hast.

    Am besten eignet sich als Fettquelle im Rahmen der Diät Kokosnussöl. Dieses ist reich an den sogenannten MCT-Fetten, die ebenfalls für einen gesteigerten Stoffwechsel verantwortlich sind. Alternativ kannst du deine Mahlzeiten aber auch mit Olivenöl, Avocadoöl oder auch Butter anreichern.

    Bei allen handelt es sich um natürliche Fettquellen, die durch ihre gesättigten Fettsäuren mit keinerlei Risiken oder Nebenwirkungen in Form von Herzerkrankungen verbunden sind.

    bewegung ist das a und o

    Körperliche Bewegung – Das A und O bei jeder Diät

    Auch bei einer Low-Carb Diät kommt man um Sport und Bewegung nicht herum.

    Sport ist zwar keine Notwendigkeit für Erfolge auf der Waage, allerdings ebenfalls ideal für zusätzliche Kalorienverbrennung. Außerdem kann man so Muskeln aufbauen und den Stoffwechsel auf einem konstanten Level halten.

    Dafür bietet sich ein Besuch im Fitnessstudio mindestens drei- oder auch viermal pro Woche an. Ob man sich dabei für Krafttraining entscheidet oder lieber Zeit auf dem Laufband verbringt bleibt jedem selber überlassen. Auch Schwimmen, Joggen oder Laufen sind Aktivitäten, mit denen man seine Low-Carb Diät erfolgreich abrunden kann.

    Noch mal: Sport während unseres Diät-Plans ist keine Pflicht, allerdings eine Möglichkeit, noch größere Erfolge innerhalb kürzester Zeit zu erzielen. Außerdem profitierst Du von einem besseren Körpergefühl und baust nicht nur Fettpolster ab, sondern zugleich auch Muskelmasse auf.

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    Ein Tag für die kleinen Sünden

    Wer eine Diät über einen längeren Zeitraum verfolgt, gönnt sich häufig Pausen vom straff regulierten Ernährungsplan. Man entscheidet sich hier für einen Tag in der Woche – häufig Samstage oder Sonntage – an dene man sich zur Abwechslung auch mal etwas „gönnt“.

    Eine Low-Carb Diät ist keine Nulldiät, satt wird man somit eigentlich immer. Dennoch vermissen viele die kleinen Sünden für zwischendurch, die insbesondere aus emotionaler Sicht für zusätzliche Befriedigung sorgen.

    Solche Diätpausen sind einmalig pro Woche also durchaus erlaubt. An diesem Tag darf man dann auch Mahlzeiten zu sich nehmen, die reich an Kohlenhydraten sind. Zum Beispiel Reis, Haferflocken, Kartoffeln oder Obst. Es ist natürlich wichtig, sich hierbei auf gesunde Alternativen zu konzentrieren. Aber auch Schokolade, Süßigkeiten oder Kuchen sind natürlich nicht verboten – wenn solche Sünden unbedingt sein müssen, dann an diesem Tag.

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    Wichtig ist allerdings, anschließend wieder auf den richtigen Weg zu finden und sich nicht in dieser „Völlerei“ zu verlieren. Oft läuten Pausentage nämlich auch leider schon das Ende der Diät ein, da man das Ziel aus den Augen verliert.

     

    Tipps und Tricks um noch schneller Gewicht zu verlieren

    Der Umstieg auf eine Low-Carb Ernährung ist schon mal ein guter Anfang. Es gibt allerdings noch viele weitere Punkte, die man im Rahmen dieser Ernährungsumstellung beachten sollte. Wer die befolgt, der verliert mitunter sogar noch mehr Gewicht und erreicht seine Traumfigur noch schneller.

    wasser trinken

    Geheimtipp Wasser

    Wer eine halbe Stunde vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser trinkt, der isst automatisch weniger und kann dadurch bis zu 44 Prozent mehr an Gewicht verlieren. Ein Geheimtipp, der wissenschaftlich erwiesen ist. Ebenso wie die Tatsache, das die Flüssigkeitszufuhr den Stoffwechsel anregt.

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    Kaffee und Tee

    Oftmals wird behauptet, Kaffee würde dem Körper während einer Diät zusätzliche Flüssigkeit entziehen. Ein altes Diät-Märchen, das sich aus wissenschaftlicher Sicht so nicht bestätigen lässt. Der Genuss von Kaffee oder auch Teesorten muss daher während der Diät auch nicht reduziert werden. Ungesüßt können die Heißgetränke ohne Einschränkungen genossen werden und erhöhen ganz nebenbei die Funktion des Stoffwechsels.

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    Proteinreiches Frühstück

    Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und beeinflusst das Sättigungsgefühl erheblich. Es lohnt sich also, dieses mit sättigenden Proteinen wie Eiern zu versehen. So wird mitunter bis zu 65 Prozent mehr Gewicht verloren.

    Kleinere Teller

    Kleinere Teller nutzen

    Während der Diät empfiehlt es sich, ausschließlich von kleinen Tellern zu essen. Klingt im ersten Moment etwas seltsam – der Effekt ist allerdings wissenschaftlich belegt worden. Kleinere Teller gehen nämlich einher mit einer geringeren Nahrungsaufnahme und kleineren Portionen.

    schlank schlafen

    Schlaf ist wichtig

    Wer unter Schlafstörungen leidet oder generell schlecht und unregelmäßig schläft, leidet häufiger unter Übergewicht. Die Ruhephase ist also ein wichtiger Aspekt, um gesünder Leben zu können und den Erfolg während der Diät weiter auszubauen.

    Viskosefaser gegen Fettpolster

    Wer unter Polstern in der Bauchregion leidet, sollte die Aufnahme von Viskosefasern steigern. Stoffe wie Glucomannan können jene Fettpolster beseitigen und die Wasserausscheidung erhöhen.

    scharfes essen chili

    Lebensmittel für noch mehr Diäterfolge

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    Es gibt bestimmte Lebensmittel, die die Gewichtsabnahme effektiv unterstützen. Die sollten daher zum festen Bestandteil des Speiseplans zählen. Unter ihnen befinden sich zum Beispiel Spinat, Lachs oder auch gekochte Kartoffeln.

    Die Low-Carb Diät – Abwechslungsreiche Alternative ohne Hungergefühl

    Huehnchen-Fajitas

    Diät und der ständige Hunger – zwei Komponenten, die einfach immer wieder automatisch miteinander verbunden werden. Dabei muss niemand zwangsläufig mit einem knurrenden Magen leben.

    Wer die Kohlenhydrate reduziert, der kann dennoch Mahlzeiten genießen, die ein vollständiges Sättigungsgefühl garantieren – und das, ohne dabei Kalorien zu zählen.

    Außerdem verändert man durch diese Ernährungsumstellung nicht nur das Körpergefühl selbst, sondern ebenso die hormonelle Struktur des Körpers. Es wird ein regelrechter Drang erzeugt, endlich das gewünschte Wunschgewicht zu erreichen. Das motiviert und macht es leichter, an diesem Diät-Plan festzuhalten.

    Müssen regelmäßig Tabletten eingenommen werden, dann sollte man vorab allerdings einen Arzt aufsuchen. Die Ernährungsumstellung könnte sich nämlich gegebenenfalls auf die Dosierung auswirken. Aus gesundheitlicher Sicht gibt es allerdings keine Gründe, die Low-Carb Diät abzulehnen.

    Mittlerweile ist es sogar erwiesen, das du mit dieser Diät die doppelte Menge an Gewicht verlierst, als mit weitverbreiteteren Methoden, bei denen Kalorien gezählt werden oder die Fettaufnahme gedrosselt wird.

    Hinzu kommt die unglaubliche Vielseitigkeit, da es im Rahmen der Diät eine Vielzahl köstlicher und abwechslungsreicher Rezeptvorschläge gibt.

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  • Was ist die Paleo Diät? All deine Fragen schnell & einfach beantwortet

    Bevor man sich mit dem Thema Paleo-Diät auseinandersetzt, sollte man sich bewusst machen, dass es sich hier nicht um einen Diät-Plan im herkömmlichen Sinne handelt.

    Einem Diät-Plan folgt man auf Zeit und vor allem um Gewicht zu verlieren.

    Die Paleo-Diät ist vielmehr eine Ernährungsumstellung, die das Ziel verfolgt dem Körper gesundes Essen zuzuführen, das er gut verarbeiten kann und das aktiv zum Wohlsein beiträgt. Stellt man seinen Essensplan auf Paleo um, so ist Gewichtverlust zwar meist ein positiver Nebeneffekt, aber es sollte hier nicht der Hauptgedanke sein.

    Warum Paleo?

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    Ja, warum also Paleo? Weil unser Körper und moderne Nahrungsmittel nicht im gleichen Tenor singen. Was soll das nun wieder heißen? Ganz einfach: Hoch raffinierter Zucker, chemisch verarbeitete Lebensmittel und sogar Nahrung wie Weizen, können von unserem Körper nicht ideal aufgenommen und umgesetzt werden.

    Evolution ist ein langsamer Prozess und auch die Nahrungsaufnahme und Nahrungsverwertung unterliegt diesem äußerst langsamen Vorgang. Die Nahrungsmittelindustrie unterliegt allerdings keinen Entwicklungsstadien und hat unseren Körper ganz einfach überrannt.

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    Die Diät unserer Vorfahren

    Seit knapp 200.000 Jahren hat sich der menschliche Körper auf eine Nahrung eingestellt, die sich vor allem aus Vollwertkost zusammensetzt. Hochwertiges Fleisch, frischer Fisch und Pflanzen gehören dabei auf dem Speiseplan.

    Moderne Nahrungsmittel wie Weizen und Zucker verursachen daher mehr Schaden als Gutes. Dies ist einer der Gründe dafür, dass wir Krankheiten wie Typ 2 Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden gegenüberstehen. Der Körper reagiert auf eine „unsachgemäße Handhabung“.

    Getreide ist ungesund?!

    Warum ist Weizen nun nicht mehr gesund? Auch wenn Weizen und andere Getreidegewächse immer wieder als gesund und gesundheitsfördernd angepriesen werden, haben diese Lebensmittel nur eine bedingt positive Auswirkung. Moderne Landwirtschaft begann vor knapp 10.000 Jahren. Im Vergleich zu einem 200.000 Jahre alten Bauplan, nach dem unser Körper momentan arbeitet, ist dies eher ein schwaches Gewicht in der Waagschale.

    Was war vor der Landwirtschaft?

    Moment – waren es nicht die Jäger und Sammler, die vor der landwirtschaftlichen Revolution Nahrung auf den Tisch brachten? Genau die waren es! Und jetzt bloß nicht dazu hinreißen lassen, hier von einer primitiven Höhlenmenschen-Ernährung zu sprechen, auch wenn es recht nah an der Wahrheit ist. Bevor es Landwirtschaft gab, haben sich die Menschen wesentlich besser ernährt, als man glauben mag. Es gab nicht nur Nüsse und Sonnenblumenkerne zum Mittag, der Tisch der Paleo-Diät ist reich gedeckt mit köstlichen Leckereien aus der Natur, und nicht von der Plantage oder aus der Fabrik.

    Die richtige Mischung führt zu einer erfolgreichen Paleo-Diät

    Wie es vermutlich schon dämmern mag, in einer strickten Paleo-Diät fallen viele Lebensmittel weg, die man lieb gewonnen hat: Brot, Kartoffel, Zucker… Aber keine Angst, Paleo soll ja keine Strafe sein, die richtige Mischung macht es hier aus. Auch wenn es ein paar ganz hartgesottene Paleo-Anhänger gibt, so gibt es doch um so mehr, die sich auch mal an einer leckeren Backkartoffel erfreuen, ohne gleich den Grundplan völlig über den Haufen zu schmeißen. Je mehr man darüber nachdenkt, umso mehr Nahrung landet auf der NoGo – Nicht Paleo – Liste. Einen großen Bereich decken Milchprodukte ab, denn leider gehörten diese nicht auf den Speiseplan unserer ältesten Vorfahren. Niemand hielt sich damals eine Kuh im Garten und schon gar niemand produzierte Käse, Quark oder Butter.

    An dieser Stelle sollte man sich noch einmal in Erinnerung rufen, warum man sich dazu entscheidet, die Paleo-Lebensweise einzuschlagen, denn das ist es, eine Lebensweise – man schläft, lebt und isst Paleo. Es ist mehr als nur die bloße Aufnahme von Nährstoffen, es ist das Ziel seinen Körper in Einklang mit der Nahrung zu bringen und einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Es gibt immer mehr Studien, die belegen, dass die Paleo-Diät viele Vorteile mit sich bringt. Ärzte und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen erkennen die positiven Effekte auf die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden in immer größeren Zahlen an.

    Grundprinzipien der Paleo Diät

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    Leider wird das Grundprinzip häufig falsch kommuniziert und am Ende wird in den Köpfen der Interessierten ein Bild von Fleischbrocken und Fettstücken hinterlassen, die sich irgendwie in einer Kohlenhydrat-freien Ernährung einfügen. Aber dies ist weit weg von der Realität einer vernünftigen Paleo-Diät. Auch wenn Fleisch mit Sicherheit ein wichtiger Eckpfeiler dieser Ernährung darstellt, so gibt es zusätzlich ein breites Nahrungsangebot, aus dem Du wählen kannst. Meeresfrüchte, Obst und verschiedene Gemüsesorten bilden eine weitere wichtige Grundlage. Zusätzlich bezieht man seine Nährstoffe aus wertvollen Ölen, Nüssen und verschiedenen Samen. Es darf sogar das oft verpönte Kohlenhydrat aufgenommen werden. Mit ein paar einfachen Änderungen in der Art sich zu ernähren, kannst Du deinen Lebensstil schnell Paleo-tauglich abändern:

    1. Finger weg von Nahrung, die so ausschaut, als sei sie künstlich hergestellt worden. Die Kartoffelchips wachsen nicht am Baum und der Schokoladenriegel wächst nicht in der Erde. Mit diesem ersten Schritt kann man seinen Vorratsschrank gründlich aufräumen.
    2. Frisch, frisch und frischer – kauft man sein Fleisch, Gemüse und Obst beim Bauern oder Markthändler, so macht man einen weiteren Schritt in die richtige Richtung. Besonders bei Fleisch muss man darauf achten, dass es sich hier um Fleisch handelt, das von Gras gefütterten Tieren kommt. Das billige Supermarktfleisch ist häufig vollgepumpt mit Hormonen und ungesunden Zusätzen.
    3. Wächst es auf Feldern, so sollte man die Finger davon lassen. Hier kommt die moderne Landwirtschaft ins Spiel. Weizenkorn, Roggen und auch Reis sind Nahrungsmittel der Neuzeit. Vor 100.000 Jahren ist niemand morgens um 4 Uhr aufs Feld gefahren, um mit der Ernte zu beginnen.

    Folgst Du diesen drei einfachen Tipps, näherst Du dich in Babyschritten an die Paleo-Ernährung an. Aber es gibt noch viele andere Dinge zu beachten. Bevor diese aufgezeigt werden, gibt es ein paar Antworten auf Fragen, die sich der ein oder andere mit Sicherheit stellen wird:

    Häufige Fragen: Welche Probleme soll der Verzehr von Getreide hervorrufen? Ich dachte, es ist gesund!

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    Leider ist die allgemeine Überzeugung, dass Getreide-Nahrungsmittel besonders gesund sind, schlichtweg falsch. Es gibt offizielle Studien darüber, dass Getreide definitiv ungesund ist und im schlimmsten Fall sogar Schaden anrichten kann. Wie? – die Antwort liegt in den Stoffen Gluten und Lektin.

    Gluten

    Aha, Gluten hat man doch schon mal gehört.

    Zumeist im Zusammenhang mit einer Intoleranz, was der offensichtliche Grund für all die Gluten-freien Produkte in den Regalen der Supermärkte ist. Intoleranz hat auch gleich einen ungesunden Beigeschmack, denn hier wird schnell deutlich, dass Gluten nicht besonders vorteilhaft von unserem Körper aufgenommen wird.

    Gluten ist ein Protein, welches in Weizen, Gerste und auch Roggen vorkommt. Eine Intoleranz kann zu Hautausschlägen und Gelenkschmerzen führen, aber auch größere Schäden wie Fortpflanzungsprobleme können hervorgerufen werden.

    Offensichtlich ist Gluten keine gute Gesellschaft für unsere Körperzellen.

    Lektine

    Bei Lektinen wird es gleich noch interessanter.

    Hierbei handelt es sich um Toxine, deren Aufgabe es ist, das Getreide zum Verzehr unverträglich zu machen. Sozusagen einen eigenen Abwehrmechanismus der Pflanze sich vor Fressfeinden zu schützen. Der Homo sapiens qualifiziert sich ziemlich gut als Fressfeind des Getreides und die Lektine können verschiedene Schäden im Magen-Darm-Trakt anrichten.

    Und was ist mit Zucker?

    kein-zucker-mehrZucker bekommt ein großes NEIN und sollte auf jeden Fall, so gut es geht, aus der Ernährung gestrichen werden. Fruchtzucker oder Zuckerersatz wie Stevia sind weiterhin erlaubt. Wird der aufgenommene Zucker nicht sofort vom Körper in Energie umgewandelt, so lagert sich die überschüssige Energie in Form von Fett ab. Wie sich das im Alltag auswirkt, das kannst Du täglich auf der Straße, im Freundeskreis, in der Familie und vielleicht in der eigenen Hosengröße betrachten.

    Wie decke ich meinen täglichen Energiebedarf ohne Kohlenhydrate?

    Wenn der Körper eines ist, dann unglaublich effizient. Sobald weniger Kohlenhydrate zugefügt werden und somit weniger überschüssige Energie vorhanden ist, greift der Körper auf seine Ressourcen zurück. Denn der Hüftspeck hat sich dort nicht angealtert, um einen den nächsten Strandausflug ordentlich zu vermasseln, sondern als Energiereserve.

    Dieser einfache Effekt, Ketogenese genannt, führt dazu, dass Du kurz nach der Umstellung auf den Paleo-Lebensstil, ordentlich an Gewicht verlierst. Wenn Du nun betrachtest, das Übergewicht und Fettleibigkeit eines der Haupt-Gesundheitsprobleme in modernen Gesellschaften ist, haben die meisten Menschen hier erst mal einen guten Vorrat abzuarbeiten.

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    Also nie wieder Kohlenhydrate?

    Ganz ohne geht es dann doch nicht, irgendwann ist schließlich auch die größte Fettreserve aufgebraucht. Aber die Quellen der Kohlenhydrate liegen nicht mehr im Getreide, sondern im Gemüse, Süßkartoffeln und Obst. Das Gute hier ist, dass der Kohlenhydrat-Anteil so gering ist, dass er ausreicht, um den Körper mit Energie zu versorgen, aber nicht ausreicht, um Überschusse zu produzieren (und wiederum in Fettzellen einzulagern). Sich an Gemüse fett zu fressen ist buchstäblich unmöglich.

    Was ist mit Milch?

    was-ist-mit-milchWie bereits erwähnt, die Jäger und Sammler haben keine Kuh im Garten gehabt, noch hatten sie einen Garten. Milchprodukte sorgen häufig für Verdauungsprobleme und haben oft auch schlimmere Auswirkungen, da viele Menschen Lactose intolerant sind.

    Ein weiteres Anzeichen für eine falsche Ernährung. Aber die Paleo-Anhänger haben dennoch sehr geteilte Meinungen. Vollmilch wird von einigen in den Diätplan einbezogen, da es eine gute und schnelle Quelle für gesunde Fette ist. Andere lassen die Finger komplett von Milch und Milchprodukten aller Art.

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    Meiner Meinung nach ist eine geringe Menge in Maßen und von der richtigen gesunden Quelle völlig in Ordnung. Im Enddefekt entscheidest Du selbst, wie strikt Du deine Paleo-Diät führst.

    Was bleibt auf dem Paleo-Speiseplan stehen?

    paleo-speiseplan

    Zugegeben, es klingt ziemlich radikal. Aber die Paleo-Speisekammer ist vollgepackt mit köstlichen Leckereien. Hier ist eine grobe Übersicht über die Nahrungsgruppen, die Paleo tauglich sind, für eine komplette Übersicht gibt es hier eine umfassende Nahrungstabelle.

    • Fleisch: Im Idealfall solltest Du darauf achten, dass es sich um Fleisch von grasgefütterten Tieren handelt. Bei der Zubereitung nicht das gute und gesunde Fett wegschneiden, dies stellt eine wichtige Energiequelle für deinen Körper da.
    • Geflügel: Hühnchen, Pute, Ente und alles, was Flügel hat (aber nur so halb flugfähig ist). Die Liste ist groß und die Rezeptmöglichkeiten endlos.
    • Eier: Hier solltest Du besonders Eier essen, die reich an Omega 3 sind. Achte dabei, dass die Eier aus der Bodenhaltung stammen (überall erhältlich, z.B. bei Kaufland)
    • Gemüse: Hier gibt es nur eine Regel: Nicht frittieren!
    • Obst: Hier ist ein wenig Vorsicht geboten, wenn man auf sein Gewicht achten möchte. Einige Obstsorten haben einen hohen Zuckeranteil (z.B. Pfirsiche, Aprikosen usw.). Wer gerne viel Obst im Speiseplan hat, sollte sich für Früchte und Beeren mit niedrigem glykämischen Index (GI) entscheiden (z.B. Brombeeren, Stachelbeeren, Himbeeren usw.). Ich verweise hier nochmal auf die komplette Paleo-Lebensmittelliste, klick mich.
    • Öle: Olivenöl, Kokosöl, Avocado Öl – hier solltest Du dich ausführlich über die Rolle von gesunden Fetten erkundigen.
    • Nüsse: Nüsse sind eine besonders gute Energiequelle. Sie sind kalorienreich und ideal als kleiner Snack geeignet.
    • Knollen: Süßkartoffeln und Yams bieten sich ganz hervorragend für die Zufuhr von Kohlenhydraten an. Natürlich nur in Maßen, da sie einen hohen Stärke-Gehalt haben.

    Für wen ist die Paleo-Diät geeignet?

     

    motivation
    Tu es!

    Seine Ernährung umzustellen ist nie einfach, denn der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Paleo ist eine enorme Veränderung der Nahrungsaufnahme wie wir sie in der westlichen Welt kennen. Natürlich gibt es Leute, die sich in die Idee stürzen und leben, als wäre es nie anders gewesen, aber das ist nicht die Norm. Mit ein paar kleinen Tricks kannst Du einen Versuch aber jederzeit wagen.

    30 Tage Regel

    Du solltest dich mindestens 30 Tage auf das Experiment einlassen. Nach zwei Tagen das Handtuch schmeißen und dann davon sprechen, dass es eh keinen Unterschied gemacht hat, ist weder für einen selbst, noch für Paleo fair. Lass dir ruhig Zeit und plane deine Umstellung auf die Paleo Diät entsprechend im Voraus. Welche Gerichte möchte ich zubereiten? Auf welches Essen freue mich mich besonders?

    Nicht aus den falschen Gründen umstellen

    Zum wiederholten Male – Paleo ist kein kurzfristiger Plan zum Abnehmen und keine Zauber-Diät. Weiterhin ist Paleo keine richtige „Diät“. Mit diesem Wort verbinden viele Menschen eine Ernährungsumstellung für 14-21 Tage, um dann wieder zu den alten schlechten Essgewohnheiten zurückzukehren. Du wirst schnelle Erfolge erzielen, sobald sich dein Körper daran gewöhnt Fette, anstelle von Kohlenhydrate, als Hauptenergiequelle zu nutzen.

    Kreativ werden und Hunger auf mehr haben

    Die Liste der verwendbaren Lebensmittel ist endlos und man kann sich hier so richtig austoben. Auch wenn es viel zu beachten gibt in der Paleo-Küche, hat man den Dreh erst mal raus, dann ist dem kreativen Kochen kein Ende gesetzt.

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  • Lästiges Bauchfett verlieren: Diese 5 wissenschaftlichen Methoden helfen gegen Bauchspeck

    Der Bauchumfang der durchschnittlichen Frau hat sich in den letzten Jahren um rund 3 Zentimeter vergrößert.

    Ein echtes Alarmsignal für Gesundheitsexperten, da man sich mittlerweile sicher ist, dass ein hoher Bauchumfang gleichgesetzt werden muss mit einer niedrigeren Lebenserwartung.

    Der Bauchumfang ist zugleich ein Indikator für den Körperfettanteil. Dieses ist auch bekannt als viszerales Fett, welches sich in der Bauchhöhle ansammeln und der Auslöser für gefährliche Herzerkrankungen oder auch Stoffwechselprobleme sein kann.

    Sogar Diabetes, Brustkrebs und Asthma können angeblich durch die gefährlichen und unschönen Bauchpolster begünstigt werden.

    Ein Grund zu handeln, wenn sich der eigene Bauchumfang mittlerweile auf über 88 Zentimeter beläuft. Die sogenannten Liebeshenkel sind eine echte Gefahr für die Gesundheit und stellen selbst für Menschen mit Normalgewicht eine Bedrohung dar.

    bauchfett verringern
    Hartnäckiges Bauchfett so einfach wie möglich verlieren

    So geht es dem Bauchfett an den Kragen

    Wer das Bauchfett los werden will, sollte einen Umfang von ca. 81 Zentimetern anstreben. Dieses Maß gilt bei Frauen mit Normalgewicht als ideal. Am besten wird der Umfang im Bereich der Hüftknochen gemessen. Also am tiefsten Punkt der Taille. 2,5 Zentimeter über dem Idealwert entsprechen in der Regel einem Gewicht von 2 bis 3 Kilo, die man verlieren sollte.

    [thrive_leads id=’1427′]

     

    Allerdings stellt sich die Frage, wie Du dieses Ziel am effektivsten erreichst.

    Mittlerweile gibt es einige Methoden, durch die Du das eigene Bauchfett reduzieren kannst, ganz ohne Qual und Hungergefühl.

    Der Schlüssel zum Erfolg liegt wie so oft bei:

    • einer gesunden ausgewogenen Ernährung (wie bspw. Low-Carb oder Paleo) und
    • einer ausreichenden körperlichen Bewegung

    weniger zucker essen

    1. Zucker weitestgehend vom Ernährungsplan streichen

    Süßes schmeckt lecker ist zugleich aber auch der Hauptgrund, warum immer mehr Menschen unter lebensgefährlichen Übergewicht leiden. Limonade, Süßigkeiten oder Kuchen sowie Fertiggerichte sind also eine echte Gefahr und zudem auch bei Normalgewichtigen der Auslöser für die unschönen Fettpolster am Bauch.

    Wer die bekämpfen will, muss zukünftig also im Supermarkt einen großen Bogen um die süßen Leckereien machen. Mehr als maximal sechs Teelöffel Zucker am Tag sollte man dem Körper nach Ansicht von Experten nicht zumuten.

    proteine essen

    2. Proteine sättigen und bauen Muskeln auf

    Im Rahmen einer Diät sind Proteine der mit Abstand wichtigste Bestandteil. Egal ob Milchprodukte, Fisch, Fleisch oder Hülsenfrüchte – Proteine sättigen und bekämpfen das Hungergefühl, das die meisten aus bisherigen Diäten sicherlich kennen.

    Mindestens 25 Prozent der Mahlzeiten sollten sich daher aus Proteinen zusammensetzen. Die bauen ganz nebenbei Muskeln beim Gewichtsverlust auf und beugen den gefürchteten Heißhungerattacken auf Süßigkeiten vor.

    Die Proteine müssen abwechslungsreich mit Gemüse oder auch Obstsorten kombiniert werden. Deren Nährstoffe sorgen dafür, dass der Körper keine zusätzlichen Fettpolster aufbaut.

    omega-3-leinsaat

    3. Gesunde Fette im Ernährungsplan integrieren

    Fette dürfen bei einer geplanten Gewichtsabnahme und auch bei der Reduzierung des Bauchfetts auf keinen Fall vom Ernährungsplan gestrichen werden.

    Wichtig ist dabei, zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren zu unterscheiden.

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    Die gesättigten Fettsäuren – unter anderem zu finden in Speck oder auch frittierten Lebensmitteln – sind einer der Auslöser für die unschönen Liebeshenkel. Mit ungesättigten Fetten hingegen bekämpft man die Polster besonders effektiv. Diese lassen sich zum Beispiel in Fisch, Olivenöl sowie in einigen Nüssen finden.

    weizenprodukte

    4. Getreideprodukte (insb. Weizen) vermeiden

    Getreideprodukte sind im Kampf gegen den Bauchspeck generell nicht verboten.

    Jetzt kommt das große ABER:

    Dennoch sollte man darauf achten, vollwertiges Getreide und nicht etwa vorgefertigte Produkte wie beispielsweise Weißbrot, Backwaren oder viel weißes Mehl zu konsumieren.

    In dem Fall würde man einen gegenteiligen Effekt erzielen und dem Körper zusätzliches Futter für Bauchfett und Hüftgold bieten. Solche Produkte sind zugleich reich an Zucker und Stärke. Stoffe, die die Fettablagerung begünstigen und die Fettverbrennung stoppen können.

    intervalltraining einfuehren

    5. Intervalltraining für die Gesundheit und eine schmale Taille

    Auch Trainingseinheiten sind ein fester Bestandteil beim Reduzieren des Bauchfetts. Eine Umstellung der Ernährung auf Low-Carb oder die Paleo Diät sind ein erster Schritt, der dem Fett an den Kragen geht.

    Jedoch kann die Fettverbrennung zusätzlich durch regelmäßige Workouts angekurbelt werden. Das gelingt besonder gut durch ein abwechslungsreiches Intervalltraining.

    Mit einfachen Liegestützen, Klimmzügen, Kniebeugen oder vielen weitere Körpergewichtsübungen verbrennst du viele Kalorien und definierst deinen Körper.

    Außerdem hat sich mittlerweile herausgestellt, dass viele Frauen mit einem kurzen intensiven Training, das sich in mehrere Intervalle unterteilt, bessere Ergebnisse erzielen als beispielsweise mit langen Cardio-Workouts wie bspw. Joggen auf dem Laufband oder dem Crosstrainer.

    Sprich: Kürzere Workouts mit schnelleren Erfolgen. Perfekt!

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  • Die vollständige Paleo-Lebensmittelliste

    Im Folgenden ist eine umfassende Liste mit Lebensmitteln aufgeführt, die bedenkenlos in der Paleo-Küche eingesetzt werden können. Die Auswahl ist überraschend groß und hier findest Du aus sämtlichen Nahrungsgruppen, köstliche Leckereien. Über Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse, bis hin zu süßen Köstlichkeiten, wer Paleo lebt, der kann richtig schlemmen.

    Los geht’s, es darf zugeschlagen werden!

    Zu Beginn eine Schnellübersicht über die „guten“ und „schlechten“ Lebensmittel der Paleo-Diät. Des Weiteren findest Du eine ausführliche Listen mit spezifischen Beispielen.

    gute-paleo-lebensmittelPaleo: Gute Lebensmittel

    • Fleisch von grasgefütterten Tieren
    • Meeresfrüchte und Fisch
    • Früchte (frisch und unbehandelt)
    • Gemüse (frisch und unbehandelt)
    • Eier
    • Nüsse
    • Samen
    • Gesunde Öle (Kokos, Avocado, Leinsamen, Oliven, Macadamia, Walnuss)

    lebensmittel-vermeidenPaleo: Schlechte Lebensmittel

    • Getreide
    • Hülsenfrüchte (keine Erdnüsse)
    • Milch und Milchprodukte
    • raffinierter Zucker
    • Kartoffeln
    • abgepackte und verarbeitete Lebensmittel
    • Salz
    • raffinierte Pflanzenöle
    • Fast Food und Süßigkeiten

    Um einen vollständigen Überblick zu gewährleisten, finden sich hier sowohl die guten als auch die schlechten Lebensmittel in einer detaillierten Übersicht. Dabei sind die einzelnen Gruppen noch einmal in Untergruppen unterteilt.

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    Welche Lebensmittel gehören in die Paleo Diät?

    Fleisch in der Paleo-Diät

    paleo-fleisch

    Per Definition gibt es eigentlich kein Fleisch, das hier nicht gegessen werden kann. Dennoch solltest Du ein wenig vorsichtig mit der Wahl deines Fleisches sein. Zum einem ist darauf zu achten, dass es sich um Fleisch von gesunden und grasgefütterten Tieren handelt. Auch von bearbeitetem Fleisch solltest Du fern bleiben, ist es bereits gewürzt oder mariniert, gehört es (generell) nicht auf den Speiseplan. Zusätzlich sind Dinge wie Hotdogs oder tiefgefrorene Hühnchen-Nuggets zu vermeiden. Hier ist eine Auswahl von gesundem Fleisch:

    • Geflügel
    • Truthahn
    • Hühnerbrust
    • Schweinefilet
    • Schweinekoteletts
    • Steak
    • Kalbfleisch
    • Speck
    • Schweinefleisch
    • Hackfleisch
    • Rind
    • Hähnchenschenkel
    • Hühnerkeule
    • Chicken Wings
    • Lamm
    • Büffel
    • Bison-Steaks
    • Lammkoteletts
    • Kaninchen
    • Ziege
    • Elch
    • Emu
    • Gans
    • Känguru
    • Wildschwein
    • Rentier
    • Strauß
    • Fasan
    • Wachtel
    • Kalb

    Fisch in der Paleo-Speisekammer

    paleo-fisch

    Fisch ist eine wichtige Quelle für Omega-3-Fettsäuren und die Auswahl ist reichlich. Wenn es zu Lebzeiten das Wasser sein zu Hause nannte und Flossen hat, dann kann es auch auf den Tisch:

    • Bass
    • Lachs
    • Heilbutt
    • Makrele
    • Sardinen
    • Thunfisch
    • roter Schnappfisch
    • Forelle

    Meeresfrüchte

    paleo-meeresfruechte

    Meeresfrüchte sind eine weitere Nahrungsgruppe, die nahezu komplett auf dem Paleo-Speiseplan steht. Es gibt das ein oder andere Gericht, bei dem man es nicht übertreiben sollte, da es sehr reichhaltig ist, so wie Jakobsmuscheln, aber grundsätzlich sind hier keine Grenzen gesetzt:

    • Krabben
    • Panzerkrebse
    • Garnelen
    • Venusmuscheln
    • Hummer
    • Jakobsmuscheln
    • Austern

    Gemüse

    gemuese

    Gemüse darf gegessen werden, bis Du nicht mehr kannst. Die Auswahl ist reichhaltig und hier findest Du sicher das Richtige. Dennoch ist zu beachten, dass besonders stärkehaltige Gemüsesorten sowie Kartoffeln oder Kürbisse, eine große Menge an Kohlenhydraten enthalten und mit Vorsicht in den Kochplan eingebunden werden sollten. Am besten ist es natürlich, wenn das Gemüse aus eigenem Anbau kommt:

    • Spargel
    • Avocado
    • Artischockenherzen
    • Rosenkohl
    • Karotten
    • Spinat
    • Sellerie
    • Brokkoli
    • Zucchini
    • Kohl
    • Paprika
    • Blumenkohl
    • Petersilie
    • Aubergine
    • Frühlingszwiebeln
    • rote Zwiebeln

    Öle und Fette in der Paleo Diät

    oele-fette-paleo

    Es überrascht viele zu hören, dass Fette keine Fettmacher sind. Kohlenhydrate sorgen in den meisten Fällen für die unnützen Extrapfunde. Fette sind der bevorzugte Energielieferant unseres Körpers. Vor allem wenn Du viel Energie zufügen musst, da Du sportlich besonders aktiv bist, oder einfach eine hohe Stoffwechselrate hast. Mit den folgenden Ölen kannst Du den Körper ideal mit Energie versorgen:

    • Kokosöl
    • Olivenöl
    • Macadamia-Öl
    • Avocado-Öl
    • Butter von grasgefütterten Kühen (Ausnahme)

     

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    Nüsse und Samen

    paleo-nuesse-und-samen

    Nüsse und Samen sind ein fantastischer Snack und hier kannst Du deine Energie einfach auftanken, wenn Du unterwegs bist. Aber es darf  nicht vergessen werden, dass die Nüsse mit viel Fett angereichert sind, wer also auf seine Figur achten möchte, der darf hier nicht zu häufig zugreifen. Hier eine kleine Übersicht über das leckere Nuss-Menü:

    • Mandeln
    • Cashews
    • Haselnüsse
    • Pekannüsse
    • Pinienkernen
    • Kürbiskerne
    • Sonnenblumenkerne
    • Macadamia Nuss
    • Walnüsse

    Achtung: Erdnüsse zählen zu den Hülsenfrüchten und fallen damit aus der Paleo-Diät komplett raus.

    Obst

    paleo-fruechte-obst

    Hier kann jeder 1-3 Mal am Tag zulangen. Ganz egal welches Obst der persönliche Favorit ist, die Auswahl ist groß. Obst enthält Fructose und somit kannst Du damit deinen Energiebedarf effektiv decken. Um eine Gewichtszunahme zu vermeiden, solltest Du auf die Menge achten oder Obst mit einem geringen glykämischen Index konsumieren:

    • Äpfel
    • Avocado
    • Brombeeren
    • Papaya
    • Pfirsiche
    • Pflaumen
    • Mango
    • Lychees
    • Blaubeeren
    • Trauben
    • Zitronen
    • Erdbeeren
    • Wassermelonen
    • Ananas
    • Guave
    • Himbeeren
    • Mandarinen
    • Orangen
    • Bananen (hier nicht übertreiben)

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    Übersicht der Lebensmittel die nicht in die Paleo-Diät gehören

    Nach all diesen Leckereien kannst Du fast vergessen, dass es viele Nahrungsmittel gibt, die aus dem Paleo-Lebensmittelplan wegfallen. Auch wenn diese Liste recht lang ist, so stellt man schnell fest, dass man auch ohne diese Zutaten einen reichlich gedeckten Tisch hat und die besten Rezepte zaubern kann. Hier eine Übersicht der Nicht-Paleo-Nahrung:

    Molkereiprodukte

    kein-kaese

    • Käse
    • Hüttenkäse
    • Vollmilch (in kleinen Mengen erlaubt)
    • Frischkäse
    • Joghurt
    • Pudding
    • fettarme Milch
    • Eis

    Alkoholfreie Getränke

    limonade

    Softdrinks und auch Fruchtsäfte haben einen dermaßen hohen Zuckeranteil, dass man eigentlich auch ohne Paleo-Diät die Finger davon lassen sollte. Ist es bunt und kommt in einer Flasche, steht es nicht auf dem Diät-Plan:

    • Apfelsaft
    • Orangensaft
    • Traubensaft
    • Erdbeersaft
    • Mango-Saft
    • Limonade
    • Cola usw.

    Getreide

    getreideEs gibt unzählige Lebensmittel, die Getreide in irgendwelcher Art enthalten. Es gilt vor allem diese so gut es geht zu vermeiden. Der Anteil der Kohlenhydrate im Getreide ist zu hoch und zusätzlich muss der Körper sich hier mit Gluten und Lektinen herumschlagen.

    • Brot
    • Toast
    • Sandwiches
    • Plätzchen
    • Cracker
    • Haferflocken
    • Mais
    • Weizen
    • Pfannkuchen
    • Bier
    • Nudeln
    • Lasagne

    Hülsenfrüchte

    huelsenfruechte-paleoAuch Hülsenfrüchte gehören nicht auf den Paleo-Teller. Sämtliche Hülsenfrüchte sind ein Produkt der modernen Landwirtschaft und werden so nicht in freier Wildbahn gefunden. Das disqualifiziert diese Nahrungsmittel komplett für diesen Diätplan. Was sind Hülsenfrüchte? Hier eine Übersicht:

    • alle Bohnen
    • schwarze Bohnen
    • Kidney Bohnen
    • Lima Bohnen
    • rote Bohnen
    • grüne Bohnen
    • weiße Bohnen
    • Erbsen
    • Kichererbsen
    • Zuckerschoten
    • Erdnüsse
    • Erdnussbutter
    • Linsen
    • Sojabohnen
    • alle Sojaprodukte
    • Tofu

    Künstliche Süßstoffe

    Wie der Name schon ahnen lässt, handelt es sich hier um künstlich erzeugte Nahrung und damit wird die rote Fahne gehoben. Zum Glück gibt es ein paar leckere Ersatzmöglichkeiten, Honig oder Ahornsirup kann zum Beispiel genutzt werden. Außerdem gibt es auch noch Stevia als Alternative.

    Des Weiteren fallen ganz offensichtlich Lebensmittel wie Soßen (Ketchup, Mayonnaise, Senf) und alles frittierte weg. Pommes und Burger gehören also der Vergangenheit an.

    Salzige Snacks

    Wenn man bedenkt, dass sich einige der abgepackten Lebensmittel über Jahre halten, liegt es ziemlich klar auf der Hand, dass es sich hier nicht um Paleo-Lebensmittel handelt. Aber nur um auf Nummer sicher zu gehen, hier ein paar Snacks, die sich nicht im Lebensmittelschrank befinden sollten:

    • Brezeln
    • Chips
    • Plätzchen
    • Gebäck
    • Salzstangen

    Süßigkeiten

    Hier gilt die gleiche Regel wie bei den Snacks. Paleo-Lebensmittel sind nicht auf Jahre haltbar und sie sind auch nicht vollgestopft mit raffiniertem Zucker:

    • Schokolade (dunkle-bittere Schokolade mit hohem Kakao-Anteil in Maßen erlaubt)
    • Karamell
    • Mäusespeck
    • zuckerhaltige Lutschbonbons

    Alkohol

    Last, but not least: Alkohol ist in seiner trinkbaren Form nicht Paleo. Gerstengetränke wie Bier enthalten Getreide in Form von Weizen etc. und nahezu alles andere hat einen hohen Zuckeranteil. Hier nur ein kleiner Auszug aus der Liste mit den Alkoholika, die Du nicht trinken solltest in der Paleo-Diät:

    • Bier 🙁
    • Whiskey
    • Tequila
    • Rum
    • Wodka

    Mit dieser Liste solltest Du einen guten Überblick über die DOs & DONTs der Paleo-Diät haben. Natürlich könnte man die einzelnen Sektionen noch um viele Varianten und Arten erweitern, aber mit diesem Grundwissen kannst Du problemlos entscheiden, was in den Essensplan passt und wovon Du dich fernhalten solltest. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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  • Aus diesen 6 Gründen ist Paleo ideal für Frauen geeignet

    Paleo & Low-Carb sind neben einem gesunden Lebensstil, zugleich auch effektive Methoden, um überschüssiges Körperfett zu verbrennen. Außerdem werden viele weitere positive Effekte erzielt, die sich zum Beispiel auf das Hautbild oder auch den Hormonhaushalt auswirken.

    Für viele Frauen mag das zunächst überraschend klingen, da man insbesondere Paleo als Steinzeitdiät automatisch mit Höhlenmenschen in Verbindung bringt, die sich vor dem Feuer an einer gebratenen Lammkeule laben.

    Also eine Diät, die reich an Proteinen und Fleisch ist und somit vorrangig den Herren der Schöpfung gefallen dürfte.

    Doch auch Frauen sind mit dem schmackhaften Ernährungsplan dieser Diät gut beraten.

    Die 3 Hauptvorteile der Low-Carb- und Paleo-Ernährungsweise:

    1. Kein Kalorienzählen!
    2. Kein ständiges Hungergefühl und weniger Heisshungerattacken!
    3. Eine Ernährung die langfristig Spaß macht und gesund ist!

     

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    Hier sind die 6 Gründe, warum die Diät ideal für Frauen ist:

    Sojaprodukte meiden

    1. Verzicht auf Soja-Produkte

    Beim Thema Soja scheiden sich die Geister.

    Die einen lieben es, die anderen lehnen Nahrungsmittel aus Soja strikt ab.

    Auch die Paleo sowie Low-Carb Diät sehen davon ab, Soja im Ernährungsplan zu integrieren.

    Das liegt daran, dass es den Pflanzenstoff Phytoöstrogen enthält. Eine Substanz, die vergleichbar ist mit natürlichem Estrogen und somit dessen Level im Blutspiegel erhöht. Estrogen ist daher bei einer Diät weniger vorteilhaft, da es zur Gewichtszunahme führen kann.

    Außerdem leiden Frauen mit einem hohen Estrogenspiegel unter Stimmungsschwankungen, Krämpfen oder Zysten im Eierstock. Besonders das weibliche Geschlecht profitiert somit vom grundsätzlichen Verzicht auf Sojaprodukte.

    hoher-zuckerkonsum

    2. Kein unnötiger Zuckerkonsum

    Zucker ist einer der Hauptgründe, warum immer mehr Menschen weltweit mit Übergewicht und anderen ernsthaften Krankheiten kämpfen.

    Im Alltag ist Zucker ein ständiger Begleiter und lässt sich in großen Mengen in den meisten Lebensmitteln finden.

    Allerdings führt die süße Substanz nicht nur zu Hüftpolstern und Übergewicht. Die Fettzellen geben große Mengen an Estrogen an den Körper ab, das bei Frauen zu Stimmungsschwankungen, Menstruationsbeschwerden oder Zystenbildung führen kann.

    Noch schlimmer ist allerdings der erhöhte Ausstoß von Testosteron über die Eierstöcke. Der wird ebenfalls durch Zucker begünstigt. Nebenwirkungen sind hier eine eingeschränkte Fruchtbarkeit und Libido aber auch unreine Haut sowie Haarausfall.

    Frauen müssen den süßen Zucker also nicht nur fürchten, da er die Bikinifigur bedroht. Er ist zugleich auch der Grund für viele weitere unangenehme Begleiterscheinungen, die die Lebensqualität beeinflussen.

    weizen-verboten

    3. Kein Getreide, insbesondere Weizen

    Weizenprodukte oder auch Getreide zählen nicht zum Ernährungsplan der Low-Carb oder Paleo Diät.

    Neben Zucker ist es für viele allerdings besonders schwer, auf Brot, Nudeln oder auch das Frühstücksmüsli zu verzichten (Haferflocken sind OK).

    Ein Schritt, der sich allerdings lohnt.

    Getreide und Weizen führen bei einigen Menschen nämlich zu einer pathologisch durchlässigen Darmwand, welche eine Vielzahl an Autoimmunerkrankungen begünstigen kann.

    Darunter auch unter Frauen sehr verbreitete Erkrankungen wie Arthritis oder die chronische Entzündung der Schilddrüse. Zudem reduzieren die körnerhaltigen Lebensmittel die Wirkung von wichtigen Mineralien wie Kalzium oder Magnesium, was einhergeht mit Knochenschwund.

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    Weizen und Geteide werden vom Körper außerdem in Zucker umgewandelt. Und welche Nebenwirkungen der mit sich bringt, das weisst Du ja mittlerweile…

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    4. Darum befürwortet die Diät gesunde Omega 3 Fettsäuren

    Insbesondere für Frauen lohnt sich der von Low Carb und Paleo angestrebte Umstieg von Omega-6 Fetten auf die sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Die Omega 6 Fette, die sich unter anderem in den meisten Ölen finden lassen, können im Körper zu Entzündungen führen. Frauen bekommen dies, im Verlauf des Zyklus zu spüren, wenn es zu Menstruationskrämpfen kommt. Diese werden durch diese Fette begünstigt.

    Ein gravierender Punkt ist die negative Wirkung bei schwangeren Frauen. Durch die Omega 6 Fette kann es beim ungeborenen Kind im letzten Trimester zu Kopfverformungen oder sogar Problemen hinsichtlich der Hirnentwicklung kommen. Sogar die Intelligenz der Kinder leidet unter einer Ernährung, die reich an Omega 6 Fettsäuren ist.

    Gute Gründe, um sich mithilfe der Omega 3 Fetten DHA und EPA umzuorientieren und beide Fette in einem ausgewogenen Verhältnis kombiniert zu nutzen. Das schmälert nämlich den Entzündungs-Effekt und somit die genannten Nebenwirkungen.

    Die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren lassen sich einfach im Fisch wie bspw. in Lachs, Thunfisch oder Sardinen finden.

    naehrstoffreiche-diaet

    5. Low-Carb & Paleo sind besonders nährstoffreich

    Da die Diäten eine Vielzahl ungesunder Lebensmittel vom Speiseplan eliminieren, sind es vorrangig nährstoffreiche Alternativen, die im Fokus stehen. Zu denen zählen zum Beispiel Blaubeeren, die reich an Antioxidantien sind. Grünkohl hingegen ist mit wertvollen Vitaminen und Mineralien angereichert.

    Wichtig sind selbstverständlich die Proteine, die durch hochwertige tierische Produkte wie Eier vom Körper aufgenommen werden. Diese besitzen viele weitere Bestandteile wie Vitamin K2 oder Vitamin A, die Du in dieser Form in den meisten Gemüsesorten nicht findest.

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    Durch diese nährstoffreiche Ernährung wird der Hormonhaushalt positiv beeinflusst und ein wichtiger Beitrag zur generellen Gesundheit geleistet. Ein Faktor, von dem beide Geschlechter profitieren.

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    6. Nie wieder hungern in der Diät

    Die Paleo- sowie Low-Carb Diät dürfte einer der wenigen Diäten sein, die tatsächlich zum Essen ermutigt.

    Mini-Portionen oder Kalorientabellen sucht man hier vergeblich.

    Davon profitieren ganz besonders Frauen, da es für den weiblichen Hormonhaushalt besonders wichtig ist, das Hungergefühl zu berücksichtigen. Sowohl zu viel als auch zu wenig im Magen, kann zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Isst Frau zu viel, kommt es zu einer gesteigerten Hormonausschüttung, während ein ständiger Hunger zu einem gesenkten Hormonspiegel führt. Beide Extreme spiegeln sich in Unfruchtbarkeit, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen wieder.

    Die Diät ermutigt Frauen im Gegensatz zu den meisten Diäten also zum Essen.

    Der Hunger soll und muss mit den gesunden Lebensmitteln gestillt werden, um für einen ausgeglichen Hormonhaushalt aber eben auch für Erfolge auf der Waage zu sorgen. Einer der wohl größten Vorteile der Steinzeit- und Low-Carb-Diät und zugleich ein Befreiungsschlag für viele Frauen.

    Hungern für die Traumfigur gehört endlich der Vergangenheit an.

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  • Welche Rolle spielen Fette im Ernährungsplan?

    Bei der Umstellung auf den Paleo-Diätplan müssen verschiedene Faktoren beachtet werden. Einer der wichtigeren Faktoren ist hier, dass Du darauf achtest, ausreichend gesunde Fette zu dir zu nehmen. Offensichtliche Quellen für einfach und mehrfach ungesättigte Fette sind Nahrungsmittel wie Avocados, Nüsse, Fisch oder auch Leinöl.

    Transfette Adé
    Transfette Adé

    Die moderne Art der Ernährung bringt viele Fette mich sich, welche mehrfach verarbeitet werden, bevor sie in den Lebensmitteln landen. Dies wird vor allem von der Lebensmittelindustrie angestrebt, um die Fette und damit die Lebensmittel länger haltbar zu machen.

    Die behandelten Fette finden sich als Transfette und gehärtete Fette in der Nahrung wieder. Ein typisches Beispiel ist Margarine. Hier wird flüssigem Fett Wasserstoff zugefügt, um eine feste Konsistenz zu erlangen.

    Die Paleo-Diät lehnt sich an die Ernährung der primitiven Vorfahren des Homo Sapiens an. Bedenkt man also, welche Nahrungsquellen ihnen zur Verfügung standen, so wird dir schnell deutlich, dass sie zum Großteil auf ungesättigte Fettsäuren angewiesen waren. Diese haben unsere Vorfahren aus Pflanzen, Innereien oder von Fischen bezogen. Wir haben heute unter anderem die Möglichkeit auf Olivenöl oder Kokosöl zurückzugreifen, diese Option war damals aber nicht gegeben.

    Nun stellt sich die Frage nach den richtigen Fetten, nicht wahr?

    Welche Fette sind für die Paleo Diät geeignet und wo kann man sie finden? Um diese Frage zu beantworten, musst Du erst einmal ein Grundverständnis für Fette und deren Aufbau bekommen.

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    Fette: Eine einfache wissenschaftliche Erklärung

    Rein chemisch betrachtet handelt es sich bei Fetten um Moleküle, denen eine COOH-Gruppe angehängt ist. Die Anzahl der angehängten Kohlenstoffatome (C) kann dabei lediglich zwei betragen oder sich auf über 20 anhäufen. Aufgrund dieses Variationsspektrums werden die Fettsäuren in drei Kategorien, grob eingeteilt:

    Kurzkettige Fettsäuren

    Fettsäuren mit weniger als sechs C-Atomen werden kurzkettige Fettsäuren genannt. Sie kommen in verschiedenen Nahrungsmitteln vor und sind ein Endprodukt von Enzymabbau langkettiger Fettsäuren im Körper.

    Mittelkettige Fettsäuren

    Bei einer Anzahl von 6-16 C-Atomen spricht man von einer mittelkettigen Fettsäure oder auch Medium-chain-Triglyceride (MCT-Fette). Diese gesättigten Fettsäuren werden zumeist in Pflanzenfetten aus tropischen Regionen gefunden, wie in Kokosöl oder Palmkernöl. Eine weitere Quelle für diese Fette ist Milchfett, diese ist zu etwa 10% mit mittelkettigen Fettsäuren versetzt.

    Langkettige (Omega) Fettsäuren

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    Die wichtigsten Fettsäuren sind die langkettigen Omega-n-Fettsäuren. Diese haben 13 oder mehr Kohlenstoffatome. Das n steht hier für die Position, an der die erste Doppelbindung in der Verbindung zu finden ist. Sie wird durch Zahlen angegeben, so werden die berühmten Omega-3, -6, und -9 Fettsäuren benannt. Die Omega-Fettsäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden und sind für den Menschen überlebensnotwendig.

    Unterschied gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

    Alle Fette können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden. Es gibt die sogenannten gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Hier besteht ein Unterschied in der molekularen Zusammensetzung. Dabei findet sich in den gesättigten Fetten keine Doppelbindung zwischen den einzelnen Kohlenstoffatomen. Sie bilden eine homologe Reihe und weisen die Summenformel CnH2n+1COOH auf. Die gesättigten Fettsäuren sind bei Raumtemperatur meist fest.

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    Sie werden über die Nahrung aufgenommen und haben im Körper verschiedene Aufgaben. Unter anderem werden diese zur aktiven Zellwandverstärkung eingesetzt und helfen einen besseren Schutz gegen Pilze, Viren oder Bakterien aufrechtzuerhalten. Fettlösliche Vitamine wie die Vitamine A, D, E und K werden über diese Fette aufgenommen, ebenso wie Cholesterin. Öle, die unraffiniert und kalt gepresst sind, enthalten diese Fette.

    Quellen für gesättigte Fettsäuren

    Zum Kochen kann man diese Art besonders gut verwenden, da sie stabil bleiben und vom Körper gut aufgenommen werden können. Gute Quellen für die gesättigten Fettsäuren sind dabei:

    • Tierfett
    • Palmöle
    • Kokosöle
    • Kakaobutter
    • Rindertalg
    • Schmalz

    Quellen für ungesättigte Fettsäuren

    oliven-oelIn den ungesättigten Fettsäuren ist mindestens eine Doppelbindung zu finden. Die Omega-n-Fettsäuren zählen somit zu den ungesättigten Säuren. Bei Raumtemperatur sind sie zumeist flüssig. Sie sollten unbehandelt verzehrt werden und eignen sich daher gut zum Anmachen von Salaten oder als Geschmackträger. Quellen für die ungesättigten Fette sind unter anderem diese Öle:

    • Olivenöl
    • Avocadoöl
    • Macadamia Öl

    Des Weiteren sind sie reichlich in Nüssen und Samen zu finden, auch eine rohe Avocado ist eine gute Alternative.

    Quellen für mehrfach-ungesättigte Fette

    Sind mehr als eine C-Doppelbindung vorhanden, spricht man von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese sind vor allem in Nüssen, Pflanzenölen und fetteichen Fischarten zu finden. In der modernen Ernährung gibt es typische Quellen für diese Fette. In den meisten Speisen sind sie in Form von folgenden Ölen anzutreffen:

    • Rapsöl
    • Sonnenblumenöl
    • Sojaöl
    • Maisöl

    Der Rauchpunkt als Küchenhelfer

    rauchpunkt-fetteDer Rauchpunkt eines Öles oder Fetts ist der Zeitpunkt, an dem während des Erhitzens eine Rauchentwicklung stattfindet. Je höher der Rauchpunkt liegt, umso besser eignet sich das Öl oder Fett für die Verarbeitung beim Kochen. Liegt ein niedriger Rauchpunkt vor, sollte man sie (zumeist Öle) besser nicht mit Hitze behandeln und als Dressing verwenden.

    Der Rauchpunkt allein ist aber nicht der ausschlaggebende Faktor, um ein Öl oder Fett für das Kochen geeignet zu erklären. Wichtig ist, je stabiler der Molekülaufbau, umso besser der Einsatz für das Kochen. Je mehr Doppelbindungen eine Säure hat, je instabiler wird sie und ist somit anfälliger dafür ranzig zu werden und zu verderben. Besonders gut für den Einsatz in der Küche sind also die bereits erwähnten gesättigten Fettsäuren, wie Kokosöl oder Schmalz. Diese können auch bei hohen Temperaturen verarbeitet werden.

    Olivenöl eignet sich gut für das Kochen auf mittlerer Temperaturstufe. Denn auch wenn es sich hier um eine ungesättigte Fettsäure handelt, ist es einigermaßen stabil und der Rauchpunkt akzeptabel.

    Da Du vermeiden solltest, dass der Rauchpunkt erreicht wird, musst Du beim Aufwärmen von Speisen bedenken, dass sich der Rauchpunkt bei einer erneuten Erwärmung niedriger erweist. Arbeitest Du zum Beispiel mit Olivenöl, sollte das Essen bei niedriger Temperatur erwärmt werden, so überschreitest Du den Rauchpunkt nicht.

    Welche Fette sind am besten für eine Paleo-Diät geeignet?

    kokosnussIn einer Paleo-Speisekammer dürfen die folgenden Fette und Öle auf gar keinen Fall fehlen. Tipp: In der Paleo Lebensmittelliste findest Du eine große Auswahl an Fetten und weiteren Lebensmitteln.

    Schmalz

    Umgangssprachlich ist hier das Schweinefett gemeint. Es handelt sich um das Schmalz, das aus den Nieren- und Lendenbereichen von Schweinen gewonnen wird.

    Kokosöl

    Dieses Öl besteht zu knapp 90% aus gesättigten Fettsäuren und ist damit besonders stabil, was anhand des hohen Rauchpunktes schnell zu erkennen ist.

    Dieses Öl kommt in Paleo-Küchen sehr häufig zum Einsatz.

    Entenfett

    Dieses Fett sollte vor allem für die Zubereitung von Gemüse verwendet werden, man kann es gut darin braten.

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    Butter von grasgefütterten Kühen

    Hierbei handelt es sich schon fast um einen kleinen Geheimtipp. Wo Butter mal ganz und gar nicht in den Paleo-Speiseplan passt, kannst Du hier eine Ausnahme machen. Die „gesunde“ Butter kann als universeller Geschmacksgeber verwendet werden und lässt eine kleine Ausnahme zu (meiner Meinung nach). Ich verwende zum Kochen ab und zu die Butter von Kerry-Gold (meist für 1 € im Angebot). Einen Punktabzug für die Butter gibt es für den recht niedrigen Rauchpunkt.

    Ohne Fett kochen?

    Eine weitere Methode, seinen Fetthaushalt richtig zu managen ist es, einfach ohne Fette zu kochen, aber dafür natürliche Fette über die Nahrung aufzunehmen. Zum Beispiel durch Fleischfett. Um die Fette des Kokosöls aufzunehmen, kannst Du eine rohe Kokosnuss essen. So stellst Du sicher, dass die Fette unbeschädigt aufgenommen werden und im Körper aktiv den Zellaufbau unterstützen.

    Wenn es keine Option ist, ohne Fette zu kochen, sollte man sich an die gesättigten Fettsäuren halten, am besten die, welche bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz aufweisen.

    Auswahl von Pflanzenölen

    Pflanzenöle sollten unraffiniert, extra-native und aus organischem Anbau sein. Die Auswahl der angebotenen Pflanzenöle ist groß, neben Olivenöl und Kokosöl eigenen sich auch Kürbiskernöl, Reisöl oder Nussöle.

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    Foto: jeffreyw / Flickr.com – License: CC BY 2.0

  • 5 Tipps für den einfachen Umstieg auf die Paleo Diät

    Die Paleo-Diät (oder auch Steinzeitdiät) zählt zu einem der neusten Trends im Bereich der Ernährung. Setzst Du dich zum ersten Mal mit dieser Diät- bzw. Ernährungsform auseinander, kannst Du schnell den Eindruck gewinnen, dass sich der Ernährungsplan in erster Linie aus FLEISCH zusammensetzt.

    Klar, dass sich da so mancher schnell vor einem einseitigen Speiseplan fürchtet.

    Hier besteht offensichtlich ein großer Aufklärungsbedarf, da die Steinzeitdiät viel mehr zu bieten hat und außerdem zu einer gesünderen Lebensweise verhilft.

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    1. Der Mythos: Ist Paleo eine reine Fleisch-Diät?

    Wer sich mit der Paleo-Ernährung nur oberflächlich auseinandersetzt, brandmarkt diese schnell als „fleischlastig“. Tatsächlich sind Fleisch und Fisch ein wichtiger Bestandteil der Diät, um eine gute Proteinzufuhr zu gewährleisten. Das das gilt aber eben auch für Gemüse.

    Viel Gemüse auf dem Speiseplan

    Die Mahlzeiten sollen sich im Rahmen des Speiseplans nämlich sowohl aus Fleisch als auch aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten zusammensetzen. Beides steht in einem relativ ausgeglichenem Verhältnis, sodass sich ein typisches Paleo Gericht aus jeweils einem Teil Fleisch oder Fisch und einem noch größeren Teil Gemüse zusammensetzen kann.

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    Die Fleischqualität ist wichtig

    Wichtig ist zudem die Fleischqualität. Fleisch von grasgefütterten Tieren hat höchste Priorität. Wenn das nicht möglich ist, sollten BIO-Produkte sämtlichen  Billigprodukten vorgezogen werden.

    Hiermit leistet man nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiere, sondern profitiert von hochwertigen Fleischproukten ohne bedenkliche Zusätze.

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    2. Sind Früchte erlaubt?

    Bei vielen Diäten stellt sich schnell die Frage nach den geliebten und gesunden Obstsorten.

    Sind die leckeren oftmals süßen Früchte bei der Steinzeitdiät erlaubt oder solltest Du darauf besser verzichten?

    Die Antwort darauf befindet sich irgendwo zwischen einem grundsätzlichen Verbot und einer freien Auswahl. Bei Paleo solltest Du dich vornehmlich auf Beerenfrüchte wie beispielsweise Blaubeeren oder Himbeeren konzentrieren. Diese treiben den Blutzuckerspiegel nicht unnötig in die Höhe, was langfristig zu einem reduzierten Fettpolster an der Hüfte führen kann.

    Generell sind ALLE Früchte erlaubt. Manche solltest Du nur in Maßen genießen, da hier der Zucker- bzw. Stärkegehalt zu hoch ist.

    3. Fertiggerichte vermeiden

    Fertiggerichte oder vorproduzierte Lebensmittel haben innerhalb der Paleo-Diät eigentlich nichts verloren. Am besten streicht man diese komplett vom Speiseplan oder versucht sie zumindest auf das Minimum zu reduzieren.

    Das trifft eigentlich auf so gut wie alle Produkte und Lebensmittel zu, die verpackt im Supermarkt angeboten werden. Diese verfügen über einen hohen Zuckeranteil, der dem angestrebten Gewichtsverlust schnell zum Verhängnis wird.

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    Insbesondere Lebensmittel, deren Haltbarkeit künstlich verlängert wurden, lassen sich nicht mit der Steinzeitdiät kombinieren.

    lachs-gesunde-fette

    4. Nicht an gesunden Fetten sparen

    Auch bei der Paleo Diät sind die gesunden ungesättigten Fettsäuren unverzichtbar. Wer die komplett vom Ernährungsplan streicht, der tut seinem Körper damit keinen Gefallen – im Gegenteil.

    Die Fette kurbeln nämlich den Stoffwechsel an und erleichtern die Aufnahme wichtiger Nährstoffe und Vitamine.

    Die gesunden Fette findet man beispielsweise in Avocados oder auch in Butter (von gras-gefütterten Kühen) sowie Kokosnussöl.

    zucker-vermeiden

    Zucker – Das größte Übel

    Eigentlich kann man es nicht oft genug sagen, wie sehr Zucker dem Körper und der Gesundheit schaden kann. Daher sind Lebensmittel, die zusätzlich mit Zucker angereichert wurden, bei Paleo auch ein absolutes No-Go.

    Versteckte Zucker lassen sich allerdings in vielen – insbesondere vorgefertigten – Lebensmitteln finden. Sie werden so zu einer echten Gefahr für die schlanke Linie.

    Warum? Zucker sorgt dafür, dass der Körper zusätzliche Notfall-Fettpolster anlegt. Daher ist es wichtig, die Kohlenhydratezufuhr gering zu halten, um diesen Effekt zu verhindern.

    Wer hier von einer einseitigen Ernährung ausgeht, der zieht leider ein völlig falsches Fazit. Durch eine abwechslungsreiche Kombination aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Beeren sowie Nüssen oder auch Körnern erhält der Körper alles, was er benötigt.

    Zugleich werden Lebensmittel, die reich an Zucker sind, vom Ernährungsplan gestrichen, was für eine schnelle und effektive Fettverbrennung sorgt.

    Somit ist die Steinzeit-Methode eine gesunde und vielseitige Ernährung, die nicht nur zur Gewichtsabnahme führt, sondern ein völlig neues und bewusstes Lebensgefühl ermöglicht.

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    Bildnachweise Flickr: Jeanny (Sugar Lips),