Autor: Deutsch

  • Spezialfrühstück mit Eiern: Low Carb mit vielen Nährstoffen!

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    Zutaten:

    • 4-5 Eier
    • ½ rote Zwiebel, gehackt
    • 1 Tasse in Würfel geschnitten gelbe Zucchini
    • 4 Mini-Paprika
    • 2 Tassen gehackter Grünkohl
    • ½ Tasse gefrorene Blaubeeren (oder frisch in der Saison)
    • 1 mittelgroße reife Avocado
    • 1 Esslöffel Kokosöl
    • Knoblauch, Salz und Pfeffer nach Geschmack

    Zubereitung:

    1. Wasche das Gemüse und schneide es in kleine Stücke, damit diese schnell beim Kochen gar werden können. Am besten schneidest Du den dicken Stamm des Grünkohls ab. Besonders weil viele Leute von dem Kohl einen aufgeblähten Magen bekommen, ist dieser am besten zu entfernen.

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    2. Erhitze im nächsten Schritt das Kokosöl in einer großen antihaftbeschichteten Pfanne oder gar in einem Wok. Das geschnittene Gemüse füge in die Pfanne, um es anzubraten. Es soll bis zum gewünschten Grad erweicht werden, was in der Regel zwischen fünf und sieben Minuten dauert.

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    3. Eine Minute bevor die Eier hinzugefügt werden, solltest Du die Blaubeeren, Knoblauch, Salz und schwarzen Pfeffer hinzufügen. Füge nun die Eier vorsichtig zwischen das Gemüse und vermische sie. Zwar haben viele Personen die Befürchtung, dass ganze Eier zu viel Energie für den Körper bedeuten. Allerdings sind Eier mit Eigelb viel nahrhafter als bloßes Eiweiß.

    4. Die Eier werden nun gekocht, bis sie die gewünschte Härte aufweisen.

    5. Schneide dann die Avocado in Scheiben. Die Eier werden anschließend mit dem Gemüse in zwei gleichgroße Portionen geteilt und auf dem Teller serviert. Mit einer halben Avocado kannst Du die Teller garnieren.

    6. Die Eier sind fertig zum Servieren und Genießen.

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  • Gemischter Salat mit Hähnchenbruststreifen

    Salat-mit-Haehnchenbruststreifen

    Zutaten:

    • 1 große Süßkartoffel
    • 1 große rote Beete
    • 1 große Zwiebel
    • 1 große rote Paprika
    • 2 mittelgroße Hähnchenbrustfilets (ohne Knochen, ohne Haut)
    • 1 kleine Gurke
    • 6-8 Tassen gemischter grüner Blattsalat
    • ¼ Tasse Balsamico-Essig
    • ½ Teelöffel Thymian
    • ½ Teelöffel Knoblauchsalz
    • 3 Esslöffel Olivenöl
    • Salz und Pfeffer nach Geschmack

    Zubereitung:

    1. Die Süßkartoffel waschen und in Würfel schneiden. Danach wird die rote Beete gewaschen und mit ihrer Schale ebenso in Würfel geschnitten. Nun fügst du die geschnittene Süßkartoffel und die rote Beete in eine tiefe Schüssel. Mit Olivenöl, Balsamico-Essig und Thymian werden zugefügt. Zum Schluss wird ein Knoblauchgewürz zum Verfeinern verwendet.
    2. Jetzt nimmst Du dir ein großes Backblech. Es wird Backpapier auf dem Blech ausgelegt und die Mischung mit den Süßkartoffen und der roten Beete auf dem Blech verteilt. Bei 190 Grad Celsius wird das Backblech für 75 Minuten in den Ofen geschoben.
    3. Beim nächsten Schritt schneidest Du eine Zwiebel und eine Paprika in mittelgroße Stücke. Diese werden in einer großen Schüssel vermischt. Mit Olivenöl, Balsamico-Essig, Thymian, Knoblauchpulver und etwas Salz wird die Mischung verfeinert.
    4. Auf einem Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, werden die Zwiebeln und die Paprika gleichmäßig verteilt. Schiebe das Backblech dann in den Ofen, wenn die Süßkartoffeln nur noch 30 Minuten im Ofen verweilen müssen.
    5. Während das Gemüse im Ofen ist, kannst Du den Salat vorbereiten. Hierzu wird die Gurke geschnitten und in zwei oder drei großen Salatschüsseln verteilt.
      Die Hähnchenbrust wird aufgeschnitten und mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer bestreut. Auf dem Grill solltest Du das Hähnchen für etwa 5 Minuten von jeder Seite grillen. Möchtest Du das Hähnchen kochen, dann bitte das Fleisch in Streifen schneiden.
    6. Wenn das Gemüse geröstet ist, verteile es gleichmäßig auf die Salatschüsseln. Zum Schluss werden die Hähnchenstreifen auf das Salatbett gelegt. Abschließend kannst Du Dein Lieblingsdressing für den leckeren Salat verwenden. Mit Balsamico-Vinaigrette oder Honig-Senf kann der Salat serviert werden.

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  • Wie kann ich gesund zunehmen?

    Während meine Erfahrung zeigt, dass die meisten Leute eher Gewicht abnehmen wollen, gibt es auch einige Menschen die den gegenteiligen Wunsch haben. Gewicht zuzunehmen kann auf Dauer frustrierend sein. Die Lösung gesund zuzunehmen liegt jedenfalls nicht darin ab und zu mehr zu essen. Die Arten der Lebensmittel haben einen direkten Einfluss auf deine Energie, Gesundheit und Stimmung. Mache daher gute Entscheidungen in Punkto Lebensmittel. Du willst im besten Fall Muskelmasse und keine Fettzellen aufbauen. Die nachfolgenden 3 Schritte helfen dir beim gesunden Zunehmen.

    Kalorienaufnahme erhöhen

    Du wirst deine Kalorienaufnahme erhöhen müssen um Gewicht zuzunehmen. Einfach nur Fast-Food oder fettige Lebensmittel zu essen ist allerdings keine gute Idee. Solche Lebensmittel tragen eher zu weniger Energie und schlechterer Laune bei. Weiterhin steht Junkfood in Verbindung mit einigen Krankheiten wie Diabetes Typ II und Herzkrankheiten. Die Lösung liegt darin Lebensmittel auszuwählen, die viele Kalorien haben und dich gleichzeitig mit Nährstoffen versorgen. Denk bspw. an Samen, Nüsse, getrocknete Früchte oder Vollkornprodukte.

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    Versuch’s mal hiermit: Zum Frühstück kannst du eine Schüssel mit Haferflocken essen. Dazu servierst du Rosinen und Wallnüsse. Zum Mittag gibt es Vollkornbrot mit Gemüseaufstrich wie bspw. einer Avocado-Creme. Diese ist reichhaltig an mehrfachungesättigten Fettsäuren und hat viele Kalorien. Am Nachmittag oder Abend kannst du eine große Portion braunen Reis mit Fleisch oder Gemüse deiner Wahl essen.

    Einen Mixer zur Hand nehmen

    Wenn Du nicht gerne mehrmals am Tag isst, hilft dir ein schneller gesunder Drink aus dem Mixer zu den nötigen Extra-Kalorien. Sobald die Zutaten im Mixer zerkleinert sind, kannst du sie in einem Glas trinken. Somit kannst du mehrere hundert Kalorien in wenigen Minuten vertilgen. Weiterhin kann der Körper die Nährstoffe in flüssiger Form besser aufnehmen.

    Versuch’s mal hiermit: Mach dir einen schnellen Shake mit etwas Milch, gefrorenen Himbeeren, einer Banane, Leinsamen und Haferflocken. Damit kannst du in kürzester Zeit viele Kalorien zu dir nehmen. Die aufgelisteten Lebensmittel besitzen genügend Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate und versorgen dich mit gesunden Vitaminen und Antioxidantien. Als Alternative zur Vollmilch eignet sich Mandelmilch.

    Beginne mit etwas Krafttraining

    Jegliche Bewegung kann dir helfen den Appetit anzuregen. Dadurch wirst du auf natürlichem Wege Hunger verspüren und mehr essen. Da du beim Training viel Energie verbrennst, ist es normal den Körper danach mit Nährstoffen zu versorgen. Training wirkt katabolisch auf deinen Körper. Das bedeutet, dass deine Muskelfasern sich nach einem anstrengenden Workout regenerieren müssen. Die Muskelfasern müssen von deinem Organismus neu aufgebaut bzw. repariert werden. Für diesen Prozess benötigt dein Körper die nötigen Nährstoffe.

    Stell dir einfach vor, dass jegliches Essen als Benzin für deinen Körper agiert. Wenn du gesunde vollwertige Lebensmittel isst die von der Natur vorgesehen sind, an Stelle von verarbeitetem Junkfood, wird dein Körper davon wesentlich profitieren.

    Gewicht Zunehmen kann die gleiche Herausforderung darstellen wie Gewicht abzunehmen. Denk also daran auf hochqualitative Lebensmittel zu achten, die deinen Körper nähren. Mythos: Um zuzunehmen musst du auch keine Unmengen an Fleisch oder Weight-Gainer Pulver zu dir nehmen. Die größten und stärksten Säugetiere wie Elefanten, Pferde und Kühe kommen mit einer rein vegetarischen Diät aus.

    Was haben wir gelernt?

    Gesundes zunehmen von Gewicht erfolgt über eine höhere Kalorienzufuhr und diese kann mit einem Mixer vereinfacht werden. Weiterhin solltest du ein regelmäßiges Training einführen (bspw. Krafttraining).

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  • Welche Rolle spielen Fette im Ernährungsplan?

    Bei der Umstellung auf den Paleo-Diätplan müssen verschiedene Faktoren beachtet werden. Einer der wichtigeren Faktoren ist hier, dass Du darauf achtest, ausreichend gesunde Fette zu dir zu nehmen. Offensichtliche Quellen für einfach und mehrfach ungesättigte Fette sind Nahrungsmittel wie Avocados, Nüsse, Fisch oder auch Leinöl.

    Transfette Adé
    Transfette Adé

    Die moderne Art der Ernährung bringt viele Fette mich sich, welche mehrfach verarbeitet werden, bevor sie in den Lebensmitteln landen. Dies wird vor allem von der Lebensmittelindustrie angestrebt, um die Fette und damit die Lebensmittel länger haltbar zu machen.

    Die behandelten Fette finden sich als Transfette und gehärtete Fette in der Nahrung wieder. Ein typisches Beispiel ist Margarine. Hier wird flüssigem Fett Wasserstoff zugefügt, um eine feste Konsistenz zu erlangen.

    Die Paleo-Diät lehnt sich an die Ernährung der primitiven Vorfahren des Homo Sapiens an. Bedenkt man also, welche Nahrungsquellen ihnen zur Verfügung standen, so wird dir schnell deutlich, dass sie zum Großteil auf ungesättigte Fettsäuren angewiesen waren. Diese haben unsere Vorfahren aus Pflanzen, Innereien oder von Fischen bezogen. Wir haben heute unter anderem die Möglichkeit auf Olivenöl oder Kokosöl zurückzugreifen, diese Option war damals aber nicht gegeben.

    Nun stellt sich die Frage nach den richtigen Fetten, nicht wahr?

    Welche Fette sind für die Paleo Diät geeignet und wo kann man sie finden? Um diese Frage zu beantworten, musst Du erst einmal ein Grundverständnis für Fette und deren Aufbau bekommen.

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    Fette: Eine einfache wissenschaftliche Erklärung

    Rein chemisch betrachtet handelt es sich bei Fetten um Moleküle, denen eine COOH-Gruppe angehängt ist. Die Anzahl der angehängten Kohlenstoffatome (C) kann dabei lediglich zwei betragen oder sich auf über 20 anhäufen. Aufgrund dieses Variationsspektrums werden die Fettsäuren in drei Kategorien, grob eingeteilt:

    Kurzkettige Fettsäuren

    Fettsäuren mit weniger als sechs C-Atomen werden kurzkettige Fettsäuren genannt. Sie kommen in verschiedenen Nahrungsmitteln vor und sind ein Endprodukt von Enzymabbau langkettiger Fettsäuren im Körper.

    Mittelkettige Fettsäuren

    Bei einer Anzahl von 6-16 C-Atomen spricht man von einer mittelkettigen Fettsäure oder auch Medium-chain-Triglyceride (MCT-Fette). Diese gesättigten Fettsäuren werden zumeist in Pflanzenfetten aus tropischen Regionen gefunden, wie in Kokosöl oder Palmkernöl. Eine weitere Quelle für diese Fette ist Milchfett, diese ist zu etwa 10% mit mittelkettigen Fettsäuren versetzt.

    Langkettige (Omega) Fettsäuren

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    Die wichtigsten Fettsäuren sind die langkettigen Omega-n-Fettsäuren. Diese haben 13 oder mehr Kohlenstoffatome. Das n steht hier für die Position, an der die erste Doppelbindung in der Verbindung zu finden ist. Sie wird durch Zahlen angegeben, so werden die berühmten Omega-3, -6, und -9 Fettsäuren benannt. Die Omega-Fettsäuren müssen über die Nahrung aufgenommen werden und sind für den Menschen überlebensnotwendig.

    Unterschied gesättigte und ungesättigte Fettsäuren

    Alle Fette können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden. Es gibt die sogenannten gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Hier besteht ein Unterschied in der molekularen Zusammensetzung. Dabei findet sich in den gesättigten Fetten keine Doppelbindung zwischen den einzelnen Kohlenstoffatomen. Sie bilden eine homologe Reihe und weisen die Summenformel CnH2n+1COOH auf. Die gesättigten Fettsäuren sind bei Raumtemperatur meist fest.

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    Sie werden über die Nahrung aufgenommen und haben im Körper verschiedene Aufgaben. Unter anderem werden diese zur aktiven Zellwandverstärkung eingesetzt und helfen einen besseren Schutz gegen Pilze, Viren oder Bakterien aufrechtzuerhalten. Fettlösliche Vitamine wie die Vitamine A, D, E und K werden über diese Fette aufgenommen, ebenso wie Cholesterin. Öle, die unraffiniert und kalt gepresst sind, enthalten diese Fette.

    Quellen für gesättigte Fettsäuren

    Zum Kochen kann man diese Art besonders gut verwenden, da sie stabil bleiben und vom Körper gut aufgenommen werden können. Gute Quellen für die gesättigten Fettsäuren sind dabei:

    • Tierfett
    • Palmöle
    • Kokosöle
    • Kakaobutter
    • Rindertalg
    • Schmalz

    Quellen für ungesättigte Fettsäuren

    oliven-oelIn den ungesättigten Fettsäuren ist mindestens eine Doppelbindung zu finden. Die Omega-n-Fettsäuren zählen somit zu den ungesättigten Säuren. Bei Raumtemperatur sind sie zumeist flüssig. Sie sollten unbehandelt verzehrt werden und eignen sich daher gut zum Anmachen von Salaten oder als Geschmackträger. Quellen für die ungesättigten Fette sind unter anderem diese Öle:

    • Olivenöl
    • Avocadoöl
    • Macadamia Öl

    Des Weiteren sind sie reichlich in Nüssen und Samen zu finden, auch eine rohe Avocado ist eine gute Alternative.

    Quellen für mehrfach-ungesättigte Fette

    Sind mehr als eine C-Doppelbindung vorhanden, spricht man von mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Diese sind vor allem in Nüssen, Pflanzenölen und fetteichen Fischarten zu finden. In der modernen Ernährung gibt es typische Quellen für diese Fette. In den meisten Speisen sind sie in Form von folgenden Ölen anzutreffen:

    • Rapsöl
    • Sonnenblumenöl
    • Sojaöl
    • Maisöl

    Der Rauchpunkt als Küchenhelfer

    rauchpunkt-fetteDer Rauchpunkt eines Öles oder Fetts ist der Zeitpunkt, an dem während des Erhitzens eine Rauchentwicklung stattfindet. Je höher der Rauchpunkt liegt, umso besser eignet sich das Öl oder Fett für die Verarbeitung beim Kochen. Liegt ein niedriger Rauchpunkt vor, sollte man sie (zumeist Öle) besser nicht mit Hitze behandeln und als Dressing verwenden.

    Der Rauchpunkt allein ist aber nicht der ausschlaggebende Faktor, um ein Öl oder Fett für das Kochen geeignet zu erklären. Wichtig ist, je stabiler der Molekülaufbau, umso besser der Einsatz für das Kochen. Je mehr Doppelbindungen eine Säure hat, je instabiler wird sie und ist somit anfälliger dafür ranzig zu werden und zu verderben. Besonders gut für den Einsatz in der Küche sind also die bereits erwähnten gesättigten Fettsäuren, wie Kokosöl oder Schmalz. Diese können auch bei hohen Temperaturen verarbeitet werden.

    Olivenöl eignet sich gut für das Kochen auf mittlerer Temperaturstufe. Denn auch wenn es sich hier um eine ungesättigte Fettsäure handelt, ist es einigermaßen stabil und der Rauchpunkt akzeptabel.

    Da Du vermeiden solltest, dass der Rauchpunkt erreicht wird, musst Du beim Aufwärmen von Speisen bedenken, dass sich der Rauchpunkt bei einer erneuten Erwärmung niedriger erweist. Arbeitest Du zum Beispiel mit Olivenöl, sollte das Essen bei niedriger Temperatur erwärmt werden, so überschreitest Du den Rauchpunkt nicht.

    Welche Fette sind am besten für eine Paleo-Diät geeignet?

    kokosnussIn einer Paleo-Speisekammer dürfen die folgenden Fette und Öle auf gar keinen Fall fehlen. Tipp: In der Paleo Lebensmittelliste findest Du eine große Auswahl an Fetten und weiteren Lebensmitteln.

    Schmalz

    Umgangssprachlich ist hier das Schweinefett gemeint. Es handelt sich um das Schmalz, das aus den Nieren- und Lendenbereichen von Schweinen gewonnen wird.

    Kokosöl

    Dieses Öl besteht zu knapp 90% aus gesättigten Fettsäuren und ist damit besonders stabil, was anhand des hohen Rauchpunktes schnell zu erkennen ist.

    Dieses Öl kommt in Paleo-Küchen sehr häufig zum Einsatz.

    Entenfett

    Dieses Fett sollte vor allem für die Zubereitung von Gemüse verwendet werden, man kann es gut darin braten.

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    Butter von grasgefütterten Kühen

    Hierbei handelt es sich schon fast um einen kleinen Geheimtipp. Wo Butter mal ganz und gar nicht in den Paleo-Speiseplan passt, kannst Du hier eine Ausnahme machen. Die „gesunde“ Butter kann als universeller Geschmacksgeber verwendet werden und lässt eine kleine Ausnahme zu (meiner Meinung nach). Ich verwende zum Kochen ab und zu die Butter von Kerry-Gold (meist für 1 € im Angebot). Einen Punktabzug für die Butter gibt es für den recht niedrigen Rauchpunkt.

    Ohne Fett kochen?

    Eine weitere Methode, seinen Fetthaushalt richtig zu managen ist es, einfach ohne Fette zu kochen, aber dafür natürliche Fette über die Nahrung aufzunehmen. Zum Beispiel durch Fleischfett. Um die Fette des Kokosöls aufzunehmen, kannst Du eine rohe Kokosnuss essen. So stellst Du sicher, dass die Fette unbeschädigt aufgenommen werden und im Körper aktiv den Zellaufbau unterstützen.

    Wenn es keine Option ist, ohne Fette zu kochen, sollte man sich an die gesättigten Fettsäuren halten, am besten die, welche bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz aufweisen.

    Auswahl von Pflanzenölen

    Pflanzenöle sollten unraffiniert, extra-native und aus organischem Anbau sein. Die Auswahl der angebotenen Pflanzenöle ist groß, neben Olivenöl und Kokosöl eigenen sich auch Kürbiskernöl, Reisöl oder Nussöle.

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    Photo Copyright by: phanlop88, Apolonia, Toa55, KEKO64, africa from freedigitalphotos.net. Vielen Dank für die Fotos!

    Foto: jeffreyw / Flickr.com – License: CC BY 2.0

  • Die vollständige Paleo-Lebensmittelliste

    Im Folgenden ist eine umfassende Liste mit Lebensmitteln aufgeführt, die bedenkenlos in der Paleo-Küche eingesetzt werden können. Die Auswahl ist überraschend groß und hier findest Du aus sämtlichen Nahrungsgruppen, köstliche Leckereien. Über Fisch, Fleisch, Obst und Gemüse, bis hin zu süßen Köstlichkeiten, wer Paleo lebt, der kann richtig schlemmen.

    Los geht’s, es darf zugeschlagen werden!

    Zu Beginn eine Schnellübersicht über die „guten“ und „schlechten“ Lebensmittel der Paleo-Diät. Des Weiteren findest Du eine ausführliche Listen mit spezifischen Beispielen.

    gute-paleo-lebensmittelPaleo: Gute Lebensmittel

    • Fleisch von grasgefütterten Tieren
    • Meeresfrüchte und Fisch
    • Früchte (frisch und unbehandelt)
    • Gemüse (frisch und unbehandelt)
    • Eier
    • Nüsse
    • Samen
    • Gesunde Öle (Kokos, Avocado, Leinsamen, Oliven, Macadamia, Walnuss)

    lebensmittel-vermeidenPaleo: Schlechte Lebensmittel

    • Getreide
    • Hülsenfrüchte (keine Erdnüsse)
    • Milch und Milchprodukte
    • raffinierter Zucker
    • Kartoffeln
    • abgepackte und verarbeitete Lebensmittel
    • Salz
    • raffinierte Pflanzenöle
    • Fast Food und Süßigkeiten

    Um einen vollständigen Überblick zu gewährleisten, finden sich hier sowohl die guten als auch die schlechten Lebensmittel in einer detaillierten Übersicht. Dabei sind die einzelnen Gruppen noch einmal in Untergruppen unterteilt.

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    Welche Lebensmittel gehören in die Paleo Diät?

    Fleisch in der Paleo-Diät

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    Per Definition gibt es eigentlich kein Fleisch, das hier nicht gegessen werden kann. Dennoch solltest Du ein wenig vorsichtig mit der Wahl deines Fleisches sein. Zum einem ist darauf zu achten, dass es sich um Fleisch von gesunden und grasgefütterten Tieren handelt. Auch von bearbeitetem Fleisch solltest Du fern bleiben, ist es bereits gewürzt oder mariniert, gehört es (generell) nicht auf den Speiseplan. Zusätzlich sind Dinge wie Hotdogs oder tiefgefrorene Hühnchen-Nuggets zu vermeiden. Hier ist eine Auswahl von gesundem Fleisch:

    • Geflügel
    • Truthahn
    • Hühnerbrust
    • Schweinefilet
    • Schweinekoteletts
    • Steak
    • Kalbfleisch
    • Speck
    • Schweinefleisch
    • Hackfleisch
    • Rind
    • Hähnchenschenkel
    • Hühnerkeule
    • Chicken Wings
    • Lamm
    • Büffel
    • Bison-Steaks
    • Lammkoteletts
    • Kaninchen
    • Ziege
    • Elch
    • Emu
    • Gans
    • Känguru
    • Wildschwein
    • Rentier
    • Strauß
    • Fasan
    • Wachtel
    • Kalb

    Fisch in der Paleo-Speisekammer

    paleo-fisch

    Fisch ist eine wichtige Quelle für Omega-3-Fettsäuren und die Auswahl ist reichlich. Wenn es zu Lebzeiten das Wasser sein zu Hause nannte und Flossen hat, dann kann es auch auf den Tisch:

    • Bass
    • Lachs
    • Heilbutt
    • Makrele
    • Sardinen
    • Thunfisch
    • roter Schnappfisch
    • Forelle

    Meeresfrüchte

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    Meeresfrüchte sind eine weitere Nahrungsgruppe, die nahezu komplett auf dem Paleo-Speiseplan steht. Es gibt das ein oder andere Gericht, bei dem man es nicht übertreiben sollte, da es sehr reichhaltig ist, so wie Jakobsmuscheln, aber grundsätzlich sind hier keine Grenzen gesetzt:

    • Krabben
    • Panzerkrebse
    • Garnelen
    • Venusmuscheln
    • Hummer
    • Jakobsmuscheln
    • Austern

    Gemüse

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    Gemüse darf gegessen werden, bis Du nicht mehr kannst. Die Auswahl ist reichhaltig und hier findest Du sicher das Richtige. Dennoch ist zu beachten, dass besonders stärkehaltige Gemüsesorten sowie Kartoffeln oder Kürbisse, eine große Menge an Kohlenhydraten enthalten und mit Vorsicht in den Kochplan eingebunden werden sollten. Am besten ist es natürlich, wenn das Gemüse aus eigenem Anbau kommt:

    • Spargel
    • Avocado
    • Artischockenherzen
    • Rosenkohl
    • Karotten
    • Spinat
    • Sellerie
    • Brokkoli
    • Zucchini
    • Kohl
    • Paprika
    • Blumenkohl
    • Petersilie
    • Aubergine
    • Frühlingszwiebeln
    • rote Zwiebeln

    Öle und Fette in der Paleo Diät

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    Es überrascht viele zu hören, dass Fette keine Fettmacher sind. Kohlenhydrate sorgen in den meisten Fällen für die unnützen Extrapfunde. Fette sind der bevorzugte Energielieferant unseres Körpers. Vor allem wenn Du viel Energie zufügen musst, da Du sportlich besonders aktiv bist, oder einfach eine hohe Stoffwechselrate hast. Mit den folgenden Ölen kannst Du den Körper ideal mit Energie versorgen:

    • Kokosöl
    • Olivenöl
    • Macadamia-Öl
    • Avocado-Öl
    • Butter von grasgefütterten Kühen (Ausnahme)

     

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    Nüsse und Samen

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    Nüsse und Samen sind ein fantastischer Snack und hier kannst Du deine Energie einfach auftanken, wenn Du unterwegs bist. Aber es darf  nicht vergessen werden, dass die Nüsse mit viel Fett angereichert sind, wer also auf seine Figur achten möchte, der darf hier nicht zu häufig zugreifen. Hier eine kleine Übersicht über das leckere Nuss-Menü:

    • Mandeln
    • Cashews
    • Haselnüsse
    • Pekannüsse
    • Pinienkernen
    • Kürbiskerne
    • Sonnenblumenkerne
    • Macadamia Nuss
    • Walnüsse

    Achtung: Erdnüsse zählen zu den Hülsenfrüchten und fallen damit aus der Paleo-Diät komplett raus.

    Obst

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    Hier kann jeder 1-3 Mal am Tag zulangen. Ganz egal welches Obst der persönliche Favorit ist, die Auswahl ist groß. Obst enthält Fructose und somit kannst Du damit deinen Energiebedarf effektiv decken. Um eine Gewichtszunahme zu vermeiden, solltest Du auf die Menge achten oder Obst mit einem geringen glykämischen Index konsumieren:

    • Äpfel
    • Avocado
    • Brombeeren
    • Papaya
    • Pfirsiche
    • Pflaumen
    • Mango
    • Lychees
    • Blaubeeren
    • Trauben
    • Zitronen
    • Erdbeeren
    • Wassermelonen
    • Ananas
    • Guave
    • Himbeeren
    • Mandarinen
    • Orangen
    • Bananen (hier nicht übertreiben)

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    Übersicht der Lebensmittel die nicht in die Paleo-Diät gehören

    Nach all diesen Leckereien kannst Du fast vergessen, dass es viele Nahrungsmittel gibt, die aus dem Paleo-Lebensmittelplan wegfallen. Auch wenn diese Liste recht lang ist, so stellt man schnell fest, dass man auch ohne diese Zutaten einen reichlich gedeckten Tisch hat und die besten Rezepte zaubern kann. Hier eine Übersicht der Nicht-Paleo-Nahrung:

    Molkereiprodukte

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    • Käse
    • Hüttenkäse
    • Vollmilch (in kleinen Mengen erlaubt)
    • Frischkäse
    • Joghurt
    • Pudding
    • fettarme Milch
    • Eis

    Alkoholfreie Getränke

    limonade

    Softdrinks und auch Fruchtsäfte haben einen dermaßen hohen Zuckeranteil, dass man eigentlich auch ohne Paleo-Diät die Finger davon lassen sollte. Ist es bunt und kommt in einer Flasche, steht es nicht auf dem Diät-Plan:

    • Apfelsaft
    • Orangensaft
    • Traubensaft
    • Erdbeersaft
    • Mango-Saft
    • Limonade
    • Cola usw.

    Getreide

    getreideEs gibt unzählige Lebensmittel, die Getreide in irgendwelcher Art enthalten. Es gilt vor allem diese so gut es geht zu vermeiden. Der Anteil der Kohlenhydrate im Getreide ist zu hoch und zusätzlich muss der Körper sich hier mit Gluten und Lektinen herumschlagen.

    • Brot
    • Toast
    • Sandwiches
    • Plätzchen
    • Cracker
    • Haferflocken
    • Mais
    • Weizen
    • Pfannkuchen
    • Bier
    • Nudeln
    • Lasagne

    Hülsenfrüchte

    huelsenfruechte-paleoAuch Hülsenfrüchte gehören nicht auf den Paleo-Teller. Sämtliche Hülsenfrüchte sind ein Produkt der modernen Landwirtschaft und werden so nicht in freier Wildbahn gefunden. Das disqualifiziert diese Nahrungsmittel komplett für diesen Diätplan. Was sind Hülsenfrüchte? Hier eine Übersicht:

    • alle Bohnen
    • schwarze Bohnen
    • Kidney Bohnen
    • Lima Bohnen
    • rote Bohnen
    • grüne Bohnen
    • weiße Bohnen
    • Erbsen
    • Kichererbsen
    • Zuckerschoten
    • Erdnüsse
    • Erdnussbutter
    • Linsen
    • Sojabohnen
    • alle Sojaprodukte
    • Tofu

    Künstliche Süßstoffe

    Wie der Name schon ahnen lässt, handelt es sich hier um künstlich erzeugte Nahrung und damit wird die rote Fahne gehoben. Zum Glück gibt es ein paar leckere Ersatzmöglichkeiten, Honig oder Ahornsirup kann zum Beispiel genutzt werden. Außerdem gibt es auch noch Stevia als Alternative.

    Des Weiteren fallen ganz offensichtlich Lebensmittel wie Soßen (Ketchup, Mayonnaise, Senf) und alles frittierte weg. Pommes und Burger gehören also der Vergangenheit an.

    Salzige Snacks

    Wenn man bedenkt, dass sich einige der abgepackten Lebensmittel über Jahre halten, liegt es ziemlich klar auf der Hand, dass es sich hier nicht um Paleo-Lebensmittel handelt. Aber nur um auf Nummer sicher zu gehen, hier ein paar Snacks, die sich nicht im Lebensmittelschrank befinden sollten:

    • Brezeln
    • Chips
    • Plätzchen
    • Gebäck
    • Salzstangen

    Süßigkeiten

    Hier gilt die gleiche Regel wie bei den Snacks. Paleo-Lebensmittel sind nicht auf Jahre haltbar und sie sind auch nicht vollgestopft mit raffiniertem Zucker:

    • Schokolade (dunkle-bittere Schokolade mit hohem Kakao-Anteil in Maßen erlaubt)
    • Karamell
    • Mäusespeck
    • zuckerhaltige Lutschbonbons

    Alkohol

    Last, but not least: Alkohol ist in seiner trinkbaren Form nicht Paleo. Gerstengetränke wie Bier enthalten Getreide in Form von Weizen etc. und nahezu alles andere hat einen hohen Zuckeranteil. Hier nur ein kleiner Auszug aus der Liste mit den Alkoholika, die Du nicht trinken solltest in der Paleo-Diät:

    • Bier 🙁
    • Whiskey
    • Tequila
    • Rum
    • Wodka

    Mit dieser Liste solltest Du einen guten Überblick über die DOs & DONTs der Paleo-Diät haben. Natürlich könnte man die einzelnen Sektionen noch um viele Varianten und Arten erweitern, aber mit diesem Grundwissen kannst Du problemlos entscheiden, was in den Essensplan passt und wovon Du dich fernhalten solltest. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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  • 13 Vorteile von Krafttraining

    Krafttraining bietet dir viele gesundheitliche Vorteile. Welche das sind, möchten wir dir in diesem Artikel zeigen.

    Viele Leute halten sich vom Training mit Gewichten fern. Zum einen wissen sie nicht wie man die Übungen richtig ausführt und zum anderen denken viele Frauen, dass sie dadurch zu muskulös bzw. massig werden. Wenn du das lästige Körperfett an Oberschenkeln, Armen, am Bauch oder an den Hüften ein für alle Mal verlieren möchtest, gibt es nichts Besseres als Krafttraining. Frauen benötigen ein Training mit Gewichten genauso wie Männer. Es ist auch bekannt unter: Bodybuilding oder Widerstandstraining.

    Warnung:

    • Mit am Wichtigsten ist die Ausführung der Übungen. Werden die Übungen unsauber ausgeführt, kann dies zu Verletzungen führen.
    • Belaste die gleiche Muskelgruppe nicht an zwei Tagen in Folge. Stattdessen trainiere am nächsten Tag andere Muskelgruppen. Eine Pause von zwei Tagen wird benötigt um die gleichen Muskeln wieder trainieren zu können. Warum? Diese Zeit von ca. 48 Stunden wird benötigt, damit sich deine Muskelfasern vollständig regeneriert haben.

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    Die vielen Vorteile von Krafttraining

    1. Muskeln aufbauen und Muskelverlust vorbeugen

    Es ist ein unschöner, aber wahrer Fakt dass wir Muskeln verlieren sobald wir älter werden. Dies kann schon in den frühen 20ern anfangen, aber meist verliert man einen Teil der Muskelmasse ab einem Alter von 35-40 Jahren. Der Verlust der Muskelmasse wird auch Sarkopenie genannt. Krafttraining ist daher wichtig um diesen Verlust im Alterungsprozess aufzuhalten. Diese Trainingsart hilft allerdings nicht nur bei der Prävention von Muskelverlust, sondern auch beim Muskelaufbau.

    Viele Frauen fürchten sich immer noch davor, dass Sie durch Krafttraining zu viele Muskeln aufbauen und zu maskulin wirken. Die Wahrheit ist jedoch eine andere. Frauen haben nicht die nötigen Hormone (hauptverantwortlich dafür ist Testosteron) um dieses massige Aussehen zu bekommen. Leg diese Angst beiseite und melde dich in einem Fitnessstudio an oder errichte deinen eigenen Fitnessraum zuhause.

    2. Erhöht die Fettverbrennung

    Krafttraining verbrennt mehr Fett als Kardioeinheiten. Das bedeutet nicht, dass die Kardio-Einheiten komplett ersetzt werden sollen. Vielmehr kannst du das Training abwechslungsreicher gestalten. Beim Training mit Gewichten werden die Muskelfasern stark beansprucht. Nach dem Training muss unser Körper das Muskelgewebe neu aufbauen. Durch die Reparatur des Muskelgewebes werden viele Kalorien verbrannt, was ebenfalls in der Fettverbrennung resultiert.

    3. Erzeugt den „After-Burn“-Effekt

    Einige Studien haben gezeigt, dass Gewichtheben nach dem Training mehr Kalorien verbrennt als Ausdauertraining. Dies ist auch bekannt als „After-Burn-Effekt“ (deutsch: Nachbrennen).

    4. Stärke erhöhen

    Durch ein regelmäßiges Training wirst du einen Stärkezuwachs merken. Wie der Begriff Krafttraining schon sagt, bauen wir dadurch Kraft auf.

    5. Besseres Aussehen durch Muskeltonus

    Machen wir die Annahme dass du das überschüssige Körperfett durch eine gute Ernährung losgeworden bist, aber du keinen Muskeltonus hast. Auf diese Weise erhältst du nicht deinen Traumkörper. Durch das Krafttraining verbessert sich der Muskeltonus und die Kurven deines Körpers werden sichtbarer.

    6. Knochendichte erhöhen und Osteoporose bekämpfen

    durch das Training baust du nicht nur Muskeln auf, sondern erhöhst auch die Knochendichte. Damit werden die Knochen stärker. Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Krafttraining in Verbindung mit einer guten Ernährung Osteoporose vorbeugen kann.

    7. Rückenschmerzen, Arthritis und Verletzungsgefahren verringern

    Mit einer höheren Muskelmasse und stärkeren Knochen reduziert sich das Verletzungsrisiko. Krafttraining eignet sich darüber hinaus bei der Bekämpfung von Rückenschmerzen und den Beschwerden die in Verbindung mit Arthritis und Fibromyalgie bekannt sind.

    8. Geringeres Diabetes Risiko

    Krafttraining erhöht das Muskelgewebe. Muskeln benötigen Blutzucker als Antrieb und speichern den Blutzucker in Form von Glykogen (Vielfachzucker). Das bedeutet, je mehr Muskeln du hast, desto geringer ist dein Blutzucker. Demnach wird das Risiko von Typ zwei Diabetes verringert. Das Training hilft dir bei der Prävention und bei bestehender Diabetes (Typ zwei) in dem viszerales Fett abgebaut wird. Dadurch entsteht weniger Glykohämoglobin  (HbA1c), welches sich an die Glukose bindet.

    9. Schub im Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl

    Eine gesunde Ernährung in Verbindung mit dem Krafttraining hilft dir dabei Körperfett abzubauen. Dadurch wird der Selbstbewusstsein und dann selbst Wertgefühl gesteigert. Du wirst damit magnetischer auf andere Leute wirken und dich besser fühlen.

    10. Bekämpft Depression und verbessert die Laune

    Du wirst dadurch positiver sowohl auf einem chemischen, als auch auf einem hormonellen Level. Krafttraining erhöht die ausgeschütteten Endorphine. Die Endorphine haben eine chemische Struktur, die Morphium ähnelt. Sie sind auch bekannt als die „Chemikalie des Glücks“ und erhöhen dein eigenes Wohlbefinden. Weiterhin sind sie bekannt als natürliche Schmerzhemmer und Stressabbauer.

    11. Die Problemzonen bekämpfen

    Obwohl man nicht an einer bestimmten Stelle am Körper abnehmen kann, können wir durch Krafttraining alle Muskelgruppen ansprechen und somit zu einem besseren Gesamtbild beitragen.

    12. Alterungsprozess austricksen

    Durch das Krafttraining können Alterskrankheiten vermieden werden und somit verlangsamt sich der Prozess der Alterung. Dadurch siehst du  jünger und schlanker aus.

    13. Vorteile von Kardio-Training

    Kardiotraining (auch bekannt als aerobisches Training oder Aerobic) bietet dir hervorragende Vorteile für das kardiovaskuläre System. Darunter fallen alle Aktivitäten wie Jogging, Spaziergänge, Radfahren, Rudergeräte oder Crosstrainer. Durch diese Aktivitäten wird unsere Herzfrequenz gesteigert. Wenn wir Gewichte in einem schnellen Tempo anheben und zwischen den Trainingssätzen kleinere Pausen machen, steigt unsere Herzfrequenz ebenfalls. Damit schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Das war’s mit den 13 Vorteilen von Krafttraining.

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    Foto: Keith Allison – Flickr.com (Changes made) / License: CC BY-SA 2.0

  • Kalorien verbrennen ohne Bewegung – Mit diesen 11 Tipps geht’s

    Keine Lust auf strenge Diäten oder einen strikten Trainingsplan? Mit Fitnessstudios wirst du einfach nicht warm und Kalorientabellen oder teure Diät-Shakes bereiten dir Kopfschmerzen? Kein Grund, auf deine Traumfigur zu verzichten.

    Denn auch Diät-Muffel oder Couch-Potatoes können durch kleine Veränderungen im Alltag bereits große Erfolge erzielen. Die Pfunde purzeln, die Motivation steigt und das ohne die üblichen Abstriche, die du von den meisten Diäten bereits kennst.

    Wie genau das funktionieren soll, das wird den Faulen unter euch, die noch an ihrem Strandkörper arbeiten, an dieser Stelle ganz genau erklärt.

    Diese 11 Tipps bewirken kleine Wunder:

    Kaffeetasse trinken

    1. Trinkst du gerne Kaffee?

    Neben dem aromatischen Geschmack hat das beliebte Heißgetränk noch einen anderen Vorteil zu bieten, über den sich viele gar nicht bewusst sind. Kaffee verbrennt nämlich Kalorien und das über ganze 3 Stunden.

    Die ein oder andere Tasse lohnt sich also auf der Arbeit, um ganz nebenbei auch noch an der schlanken Linie zu „arbeiten“. Die Rede ist hier aber natürlich nicht von süßen Milchkaffeespezialitäten. Die lassen die Zahlen auf der Waage eher ansteigen. Genieße deinen Kaffee ganz pur, am besten Schwarz und natürlich ohne den Dickmacker Zucker.

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    Solltest du mit dem bitteren Geschmack nichts anfangen können, kannst du ebenso auf ungesüßte Teesorten umsteigen. Mit denen erzielst du einen identischen Effekt.

    scharfes essen chili

    2. Scharfes Essen

    Auch scharfes Essen lohnt sich, da die Gewürze den Stoffwechsel anregen. Dessen Funktion erhöht sich um bis zu 23 Prozent, was mit einem erhöhten Kalorienverbrauch einhergeht. Sicherlich eine gute Nachricht für jeden, der auf scharfe indische oder chinesische Köstlichkeiten nicht verzichten kann.

    weniger alkohol trinken

    3. Alkoholkonsum einschränken

    Dazu dann am besten ein kühles Bier zum Nachspülen. Grundsätzlich kein Problem, allerdings solltest du dir das zweite Glas ersparen. Andernfalls wird die Fettverbrennung wieder reduziert und die Polster am Bauch beginnen zu wachsen. Genießen ist also erlaubt, aber in Maßen.

    kaugummi kauen

    4. Kaugummi kauen

    Willst du dir hingegen die ein oder andere kleine Mahlzeit oder den kalorienreichen Snacks für zwischendurch ersparen, dann halte deine zuckerfreien Kaugummis immer griffbereit. Klingt seltsam, aber Menschen, die regelmäßig Kaugummi kauen, essen im Schnitt bis zu 10 Prozent weniger am Tag.

    5. Paleo für Anfänger

    Vielleicht hast du ja bereits von Paleo oder auch der Steinzeitdiät gehört.

    Eine Ernährungsform, die Kohlenhydrate und vorgefertigte ungesunde Lebensmittel komplett vom Speiseplan streicht. Hier dreht sich alles um Proteine und Gemüse, die für eine gesunde und körperbewusste Ernährung stehen.

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    6. Low Carb – weniger Extrem

    Wenn dir der Wechsel zum Paleo-Lifestyle etwas zu radikal erscheint und du dich lieber langsam mit dieser Diät vertraut machen willst, kannst du auch die Light-Variante probieren.

    Verzichte an zwei Tagen pro Woche auf Kohlenhydrate und ernähre dich ausschließlich von Gemüse, Fleisch, Eiern oder Beerenfrüchten. Damit erzielst du zum Teil sogar noch bessere Diät-Ergebnisse als so mancher, der die Ernährung komplett auf Paleo umgestellt hat.

    mehr bewegung

    7. Sorge für mehr Bewegung und weniger Stress im Alltag

    Wer hätte gedacht, dass permanent gestresste angespannte Frauen deutlich weniger Kalorien verbrennen? Tatsächlich ist das aber wirklich der Fall, der Frau mit kühlem Kopf ganze 100 Kalorien am Tag zusätzlich einsparen kann. Wenn du durch Stress im Job oder innerhalb der Familie einfach keine Ruhe findest, könnten dir Yoga oder auch Meditationsstunden weiterhelfen.

    dynamisches sitzen gymnastikball

    8. Dynamisches Sitzen mit dem Gymnastikball

    Vielleicht wirkt sich auch ein Gymnastikball am Arbeitsplatz positiv auf deine Stimmung aus. Den kannst du ganz einfach mit deinem Bürostuhl ersetzen und schaffst dir dadurch weitere 260 Kalorien am Tag von der Hüfte.

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    Durch den Ball bewegst du dich und deine Füße auch im Sitzen, wodurch du selbst am Schreibtisch an deine Fitness arbeiten kannst.

    9. Arbeiten im Stehen

    Grundsätzlich ist Bewegung auch bei einem reinen Schreibtischjob sehr wichtig. Erst recht, wenn du Pfunde verlieren willst. Bricht mit den Traditionen und arbeitet beispielsweise für eine bestimmte Zeit im Stehen oder sogar dafür, dass deine Beine und Füße in Bewegung bleiben. Das ist nicht nur gut für deine Fitness, sondern schont auch deinen Rücken.

    10. Kühle Raumptemperaturen erhöhen die Kalorienverbrennung

    Am besten drehst du nebenbei dann auch noch die Heizung ein paar Grad runter. Empfohlene Raumtemperaturen sind hier ca. 17 bis 18 Grad. Denn nicht mollige Temperaturen jenseits der 20 sondern eine kühle Raumtemperatur bringt die Fettpolster zusätzlich zum Schmelzen.

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    11. Sport hilft und muss nicht anstrengend sein – 10 Minuten reichen

    Um etwas Training kommst du auch als selbst ernannter Sportmuffel nicht herum. Besiege den inneren Schweinehund und sorge mindestens für 10 Minuten am Tag für zusätzliche Bewegung. Laufen oder Joggen an der frischen Luft kurbelt den Stoffwechsel an und hilft dir dabei, dein Figurziel noch schneller zu erreichen.

    Allerdings musst du nicht jeden Tag ins Fitnessstudio pilgern. Mit 1-2 intensiven Trainingseinheiten pro Woche erzielst du einen ähnlichen Effekt wie mit täglichem kurzen Training. Ob du das dann an Fitnessgeräten im Studio oder mit einem individuellen Workout-Plan für zu Hause durchführst, bleibt dir überlassen.

    Wie du siehst, können bereits kleine Veränderungen den großen Durchbruch bringen. Für dein Traumgewicht must du also nicht hungern oder dich einem exzessiven Sportprogramm unterwerfen. So erzielst du langsam Schritt für Schritt erste Ergebnisse, die dich motivieren und dir vielleicht sogar einen Anreiz geben, mehr an deiner Fitness und Ernährung zu arbeiten.

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  • Paleo-Gegner aufgepasst: Diese 10 Dinge könnt ihr von der Diät lernen

    Insbesondere Vegetarier oder Veganer dürften sich wohl nur recht schwer mit der sogenannten Steinzeitdiät anfreunden können. Paleo ist schließlich eine Ernährungsform, die sich viel aus Proteinen und somit tierischen Erzeugnissen zusammensetzt.

    Somit ist Fleisch ein wichtiger Bestandteil der Paleo-Diät (und bei Low-Carb) – das trifft aber ebenso auf Gemüse oder auch Beerenfrüchte zu.

    Um auch als Vegetarier Geschmack an Paleo zu finden, muss man allerdings zunächst verstehen, dass es sich hierbei weniger um eine Diät als um einen gesünderen Lebensstil dreht. Durch den Verzicht auf vorgefertigte Produkte wird ein besseres Lebensgefühl erzielt und natürlich ebenso ein gesunder Lebenswandel angestrebt.

    Aspekte, von denen jeder profitieren kann, der Fleisch oder tierische Produkte komplett vom Speiseplan gestrichen hat.

    Verarbeitete Lebensmittel

    1. Fertigprodukte sind ungesunder Luxus

    Im direkten Vergleich zu unseren Vorfahren leben wir heute in einer Zeit, in der uns Nahrungsmittel mehr oder weniger auf einem silbernen Tablett serviert werden.

    Die Auswahl im Supermarkt kennt kaum Grenzen. Besonders Fertigprodukte, schnelle Snacks oder Lebensmittel, die industriell vorgefertigt sind, erfreuen sich großer Beliebtheit.

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    Zu Beginn der Steinzeitdiät gilt es daher auch, den Kühlschrank oder Vorratsschrank von eben jenen modernen Köstlichkeiten zu befreien. So erliegt man erst gar nicht der großen Versuchung.

    zucker-vermeiden

    2. Zucker – Lecker aber leider schädlich für die Gesundheit

    Zucker wird industriell hergestellt und stand daher unseren Vorfahren nicht oder nur in geringen Mengen zur Verfügung. Generell standen süße Lebensmittel wie beispielsweise Früchte oder Beeren eher selten auf dem Speiseplan.

    Was man nicht kennt, das vermisst man auch nicht.

    Daher hatten unsere Vorfahren wahrscheinlich keine Probleme, auf süße Lebensmittel weitestgehend zu verzichten. Wer heute hingegen seine Ernährung auf Paleo umstellt, der hat mit dem Verzicht auf Zucker oft das größte Problem. Es entsteht nicht selten ein regelrechtes Verlangen nach dem süßen Stoff.

    Dennoch ist Zucker absolut ungeeignet im Rahmen der Diät und ganz nebenbei sehr ungesund. Statt Zucker setzt man auf frische oder auch getrocknete Beerenfrüchte, die über eine natürliche Süße verfügen. Auch Stevia, ein weiteres natürliches Süßmittel, ist eine Alternative.

    gesunde fette essen

    3. Fette machen nicht zwingend fett!

    Im Zuge von Low-Fat Diäten hat sich bei vielen ein falscher Grundgedanke manifestiert: Fette sind gefährlich für die schlanke Linie.

    Das stimmt so nicht, da es unter den Fettsäuren auch durchaus gesunde Varianten gibt, die die Gewichtsabnahme unterstützen. Zu denen zählen die ungesättigten Fettsäuren, die wir zum Beispiel in natürlichen Ölen wie Kokosnussöl oder auch in Avocados finden.

    Nicht erlaubt sind hingegen „schlechte“ Fette, wie sie unter anderem in frittierten- oder stark verarbeiteten Lebensmitteln vorkommen.

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    4. Gemüse auf den Teller!

    Paleo setzt sich aus einem gesunden Verhältnis zwischen Gemüse und Fleisch zusammen. Somit sind die grünen Lebensmittel ein wichtiger Bestandteil dieser Ernährung und sollten bei keiner Mahlzeit in großen Mengen fehlen.

    Nimmt man es ganz genau, so waren Gräser und Pflanzen sogar die Hauptnahrungsquelle der Steinzeitmenschen. Für Fleisch musste schließlich zunächst gejagt werden, was gefährlich und recht mühsam war.

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    Dieser grüne Schwerpunkt freut natürlich auch Vegetarier, die sich dem Paleo Lebensstil anschließen wollen.

    keine-milchprodukte

    5. Zum Großteil auf Milchprodukte verzichten

    Beim Einstieg in Paleo solltest Du in den ersten 30 Tagen vollständig auf den Genuss von Milch oder Milchprodukten verzichten. Kurze Info: Die Low-Carb Diät ist nicht ganz so streng und erlaubt den Verzehr von Milchprodukten.

    Viele wagen nach dieser Eingewöhnungsphase einen erneuten Griff zum Milchglas, allerdings oft mit unangenehmen Nebenwirkungen.

    Häufig kommt es durch die Milch zu Problemen im Magen-Darm-Trakt. Wer sich unwohl fühlt oder nach dem Verzehr von Milch unter Magenkrämpfe leidet, übt sich dabei am besten im Verzicht.

    TIPP: Aus meiner Sicht sind Joguhrts (ungezuckert) oder Käseprodukte in Ordnung, wenn Du diese verträgst. Pure Kuhmilch sollte in Maßen konsumiert werden. Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet, kann als Milchalternative Kefir ausprobieren. Kefir ist weitestgehend laktose-frei.

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    6. Auf Weizenprodukte verzichten

    Ganz ähnlich verhalten sich die Erfahrungswerte hinsichtlich Weizen.

    In den ersten Wochen sollte man auch hier den Verzehr vollständig einstellen, kann sich später aber langsam wieder an Nudeln oder auch Brot heran wagen.

    Für den Magen stellen die Weizenprodukte aber normalerweise eine große Belastung dar, sodass sich viele nach dem Genuss schlecht fühlen oder mit Magenschmerzen zu kämpfen haben. Hier muss jeder eigene Erfahrungen sammeln.

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    7. Lästiges & verwirrendes Kalorienzählen ist unnötig

    Bei den meisten Diäten kommt niemand um das lästige Zählen der Kalorien herum.

    Bei Low-Carb und Paleo ist das allerdings ganz anders, da Nahrungsmittel die reich an Kohlenhydraten oder Stärke – und somit auch an Kalorien – sind, schlicht und ergreifend nicht zum Ernährungsplan gehören.

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    Es macht also keinen wirklichen Sinn, die Kalorien eines Kuchens oder die von einem Keks zu zählen und das große Rechnen zu beginnen. Kuchen und Kekse wurden in den Steinzeithöhlen schließlich nicht aufgetischt und sollten im Rahmen der Diät keine Alternative darstellen.

    Natürlich ist die Verlockung groß, eine reguläre Mahlzeit mit einer kleine „Sünde“ einzutauschen. Ab und zu ist das in Ordnung, aber nur in kleinen Portionen.

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    8. Viel Trainieren und dafür viel Essen?

    Wer regelmäßig Sport treibt, der darf ohne Reue genießen. Die Kalorien werden beim Workout schließlich wieder abgearbeitet und die Diät wieder ins Gleichgewicht gebracht, oder?

    So denken viele, schlagen damit aber einen völlig falschen Weg ein.

    Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist Paleo im Grunde genommen keine Diät, sondern ein Lebensstil. Es dreht sich also alles um die Qualität der Nahrungsmittel und nicht um deren Kalorien.

    Wer sich Fast-Food gönnt und für ein gutes Gewissen anschließend Stunden auf dem Laufband verbringt, der hat das Prinzip dieser Ernährungsform nicht verstanden.

    Natürlich ist Sport von wichtiger Bedeutung. Der wichtigste Aspekt ist und bleibt aber die durchweg bewusste Ernährung. Und wer diese verfolgt, der braucht keine „Sünden“ im Fitnessstudio abzuarbeiten.

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    9. Trotzdem – Auch Highlights sind erlaubt

    Bei Paleo oder Low-Carb muss man nicht zwangsläufig auf alle Lebensmittel verzichten, die sich nicht mit dem Ernährungsplan kombinieren lassen.

    Kleine Belohnungen sind erlaubt, sollten allerdings eine Seltenheit bleiben. So ist das Stück Schokolade oder der Kuchen etwas ganz Besonderes, auf das man sich freut und das man zu schätzen weiß.

    Nicht auf jeder Party oder bei jedem Besuch bei den Großeltern muss also das dicke Stück Torte im Bauch landen. Solche Lebensmittel müssen als eine Art Highlight betrachtet werden, die sich nicht als Selbstverständlichkeit verstehen.

    sport kombinieren

    10. Ernährung und Bewegung kombinieren

    Neben der gesunden Lebensweise spielt bei Paleo natürlich auch die Bewegung eine große Rolle.

    Unsere Vorfahren legten viele Kilometer zu Fuß zurück – sei es bei der Jagd oder auf der Suche nach Pflanzen oder einer neuen Unterkunft.

    Der Mensch der Gegenwart hingegen verbringt den größten Teil seines Lebens sitzend. Egal, ob auf der Arbeit, im Auto oder in der Freizeit.

    Durch Yoga, Krafttraining oder auch gezieltes Lauftraining lässt sich dieses Bewegungsdefizit leicht beheben. Selbst regelmäßige Spaziergänge können Wunder wirken – Hauptsache, der Körper kommt in Bewegung.

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  • Workout für Zuhause ohne Trainingsgeräte: Fettverbrenner Version

    Ein stressiger Alltag oder verspäteter Feierabend sind für viele eine willkommene Ausrede, um den Besuch im Fitnessstudio aufzuschieben. Dabei muss nicht jede Trainingseinheit zwangläufig im Studio oder mithilfe teuerer Trainingsgeräte (die oft weniger effektiv sind) durchgeführt werden.

    Es gibt Mittel und Wege auch ohne Hilfsmittel direkt zu Hause an der Fitness zu arbeiten, dabei an Gewicht zu verlieren und ein besseres Körpergefühl zu erzielen.

    Insbesondere Körpergewichtsübungen bietnt sich für das spontane Training in den eigenen vier Wänden an. Werden diese richtig ausgeführt, sind sie eine schnelle und effektive Methode, um selbst an hektischen Tagen aus dem Alltagstrott auszubrechen und den Körper vor eine kleine Herausforderung zu stellen.

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    Die Trainingseinheiten setzen sich aus einzelnen Übungen und jeweils kleinen Pausen zusammen. Also ideal, um das Herz-Kreislaufsystem auf Hochtouren zu bringen oder sie als tägliche Routine für die gezielte Fett- und Kalorienverbrennung zu nutzen.

    Workout ohne Trainingsgeräte – So funktionierts:

    Im Folgenden werden zwei individuelle Trainingseinheiten näher vorgestellt, die entweder getrennt voneinander als kleine Übung oder auch gemeinsam als effektives Training genutzt werden können. Die einzelnen Übungen sollten in der entsprechenden Reihenfolge durchgeführt werden und können beliebig oft – mit den vorgegeben Pausenzeiten – wiederholt werden.

    Gezieltes Training des Unterkörpers

    • 3x 15-20 Kniebeugen gefolgt von 60 Sekunden Pause.
    • 3x jeweils 12 Bein-Beckenübung gefolgt von 30 Sekunden Pause.
    • 3x jeweils 60 Sekunden lang Wechselausfallschritte gefolgt von 30 Sekunden Pause.
    • 3x Side Planks – für jeweils 30 Sekunden auf jeder Seite halten. Anschließend für 45 Sekunden pausieren.

    Gezieltes Training des Oberkörpers

    • 3x jeweils 10-12 Inchworms gefolgt von 60 Sekunden Pause.
    • 3x jeweils 10-20 Liegestütze mit angehobenen Füßen. Es folgt eine 60 Sekunden lange Pause.
    • 3x so viele enge Liegestütze wie möglich. Anschließend wieder 60 Sekunden pausieren
    • 3x Burpees (Kombisprung) jeweils 10 Wiederholungen. Erneut 60 Sekunden pausieren.

    Ohne großen Aufwand und zudem ohne das Haus verlassen zu müssen, kann jeder mit diesen simplen Übungen gezielt gegen überschüssige Fettpolster angehen.

    Die meisten Einheiten sind speziell auf die Fettverbrennung ausgelegt und versprechen weder zu viel noch fehlt es am erwünschten Trainingseffekt. Eine tolle Alternative für jeden, der auf eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio grundsätzlich verzichten will oder an manchen Tagen einfach keine Zeit für einen Studiobesuch hat.

    Kein Grund also, die Trainingsroutine zu vernachlässigen.

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  • Hühnchen mit Brokkoli in Mandelsauce

    Huehnchen-mit-Brokkoli

    Zutaten:

    • 300g Hähnchenbrust (ohne Knochen / ohne Haut)
    • 300g Brokkoliröschen
    • 1/4 Teelöffel Chiliflocken (mehr je nach Geschmack)
    • 30g geröstete Mandeln, grob gehackt
    • 1 Teelöffel Sesamöl
    • Olivenöl
    • Meersalz & Pfeffer
    • Dein Lieblingsgewürz zum Grillen (optional)

    Zubereitung:

    1. Zunächst einmal gilt es den Brokkoli zu waschen und in einzelne Röschen zu teilen. Diese werden in einem Topf, gefüllt mit 2 Litern Salzwasser (1 Teelöffel auf 2 Liter Wasser ist vollkommen ausreichend) blanchiert. Am besten ist es, wenn du den Brokkoli in das kochende Wasser gibst, wenn das Hühnchen bereits gebraten ist.
    2. Während das Wasser erhitzt und aufkocht kannst du ruhig schon damit beginnen, die Hähnchenbrust mit Kräutersalz (oder einer anderen Gewürzmischung, die deinem Geschmack entspricht) von allen Seiten einzureiben.  Hierbei gilt es so wenig Salz wie möglich, so viel wie nötig zu verwenden.
    3. Nun wird der Grill oder auch die Pfanne erhitzt. Kurz bevor das Huhn in die Pfanne oder auf den Grill kommt, wird es mit Olivenöl bestrichen. Ist die Pfanne sehr heiß, gibst du das Huhn hinzu und brätst es von jeder Seite etwa 4 Minuten. So erhält es von außen Farbe, ist aber innen noch etwas rosa. Nachdem beide Seiten angebraten sind, reduzierst du die Hitze auf ein Minimum, sodass das Huhn nicht verbrennt. Es gart noch etwas durch. Nun nimmst du es aus der Pfanne, lässt es kurz abkühlen und schneidest die Hähnchenbrust in schmale Streifen.
    4. In einer kleinen, heißen Pfanne werden nun die Mandelsplitter geröstet. Hierbei musst du, ähnlich wie bei Pinienkernen, etwas aufpassen. Mit einem Mal geht es aufgrund der hohen Wärmezufuhr sehr schnell. Gelegentliches schwenken ermöglicht ein Rösten von verschiedenen Seiten und verhindert oftmals ein Verbrennen.
    5. Nun ist es an der Zeit den Brokkoli zu blanchieren – eine Minute in dem kochenden Salzwasser ist vollkommen ausreichend. Danach gießt du das Wasser ab und schreckst den Brokkoli ab – ein Nudelsieb eignet sich dafür.
    6. In einer Saucenpfanne erhitzt du nun etwas Olivenöl. Je nachdem wie scharf du deine Speisen magst, röstest du ein  paar Chiliflocken in der Pfanne an. Sie beginnen nach kurzer Zeit zu knistern. Das ist dein Zeichen den Brokkoli, das Huhn und die Mandeln dazuzugeben. Alle Zutaten werden noch kurz angebraten. Nun gießt du etwas dunkles Sesamöl über die Speise und schmeckst alles mit Salz und Pfeffer ab.
    7. Nun schwenkst du alles mehrmals durch, sodass sich die Gewürze und das Öl gleichmäßig verteilen und das Fleisch sowie der Brokkoli nicht verbrennen, dafür  jedoch den optimalen Garpunkt erreichen. Das sollte nicht länger als 2 Minuten dauern.

     

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    Danke an Simplyrecipes.com für die Fotos und die Rezeptidee (Originalrezept)